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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
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z ^ dests Unordnung unter ihnen bewirken konnten. Denfolgenden Tag versuchte der Sultan sein Glück noch ein-^ mal, aber mit eben so schlechtem Erfolge. Es war,- ^ als wenn er gegen eine Mauer anrennte, so dicht starr-den die Linien aneinander gedrengt, und mit ihrenMtz Schildern bedeckt.

Diese widrigen Zufalle nöthigten den Sul-M» tan, mit Zustimmung der übrigen Satrapen Frie-densvorschlage zu thun. Der Kaiser ließ, sobald erden Antrag bekam, Halt machen, jedoch ohne diekM iiH Schlachtordnung zu unterbrechen, damit er auf jedenAchf. Fall zum Schlagen bereit wäre. In der Ebene zwi-schen Augustopolis und AcroniumFmn der Sultan mitseinen Satrapen, unter denen Monolyk unstreitig derilim i« verdienstvollste war, ihm entgegen. Die SatrapenW > stiegen schon in der Ferne von den Pferden, und be--ta-ß wiesen ihm die durch das Herkommen eingeführteVerehrung. Der Sultan that dasselbe, so wenig derji«f» Kaiser es auch zugeben wollte, und küßte ihm den Fuß.»D Alexius reichte ihm dagegen die Hand, ließ ihmein mz prächtiges Pferd vorführen, mit welchem sich der Sul-D« tan auf die andre Seite des KayserS hinstellte, warfihm seinen eignen Mantel um, und hielt daraus, nach^ einer kleinen Pause, folgende Anrede.Wollt ihr euchunsrem Willen gemäß aller Gewaltthatigkeiten ZegcnChristen enthalten, so sollt ihr von unsrer Huld mit" ^ Gaben und Ehren reichlich belohnt, und im Besitz aller.V st derjenigen Lander ungestöhrt gelassen werden, welchevor der Regierung und der unglücklichen Schlacht desDiogenes Romanus, worinn dieser seine Freyheit ver-lehr, euer gewesen sind. Ihr müsset Friede halten,und die Grenzen des römischen Reichs nicht beunruhi-ß'vzl Len. Folgt ihr meinem wohlgemeynten Rath, so solles euch nicht gereuen, wo nicht, so werdet ihr an miriE Len unversöhnlichsten Feind eurer Nation finden."

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