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Ißt trat der Kaiser seinen Rückzug, und zwarin jener vorhin erwähnten Schlachtordnung an, dieihn auf alle Fälle sicherte. Die Gefangenen, nebstden.Weibern und Kindern, waren in der Mitte eilige-schlossen. Von vorne ließ sich kein Feind sehen, aberhincennach folgte Monolyk unvermerkt mit einem tüch-tigen Heere, um sich eine Gelegenheit zu ersehen, woer ihn bequem angreifen konnte, die er dann auch zwi-schen Polybot und dem See der vierzig Märtyrer ge-funden zu haben glaubte. Den ersten Angriff versuch-te er vermittelst Freypartisten, die aus leicht bewafne-ten verwegnen Menschen bestanden. Allein schon derAnblick der ungewohnten Schlachtordnung, in der daSKay>erlm)e Heer erschien, setzte ihn, da er doch ein al-ter sehr erfahrner Krieger war, in kein geringes Er-staunen. Demohngeachtet wagte er ein Treffen, undließ seine Leute in zerstückelten Haussen anrennen, einKunstgriff durch den seine Armee nicht allein zahlreicher,als sie wirklich war, erscheinen, sondern auch die Un-srigen in Schrecken gejagt werden sollten. Diese aber setz-ten ihren Marsch unverdrossen und in unverrückter Ord-nung fort, als wenn sich kein Feind hätte sehen lassen.Gegen Abend zogen sich die Türken in die Berge zurück,zündeten viele Feuer an, und heulten die ganze Nachthindurch wie Wölfe; bisweilen stießen sie auch Schelt-worts gegen die Kaiserlichen aus. Den folgenden Tag,als sie ihre Angriffe erneuerten, traf Sultan Klitziasth-lan beym Monolyk ein, und machte ihm, so sehr erauch die Stellung des kaiserlichen Heeres bewunderte,aus unüberlegter jugendlicher Hitze Vorwürfe, daßer sich nicht zu einer förmlichen Schlacht entschlösse.Ich habe, antwortete dieser, als ein alter furcht-samer Mann, es nicht wagen wollen: fühlt IhrMuch genug, wohlan, so wagt es, der Erfolg wirdentscheiden. Der Sultan that es, und griff den Kai-ser von allen Seiten an.
Denkwürdige. II. B. G Mein