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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
95
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malS seinem Ahnherrn Burßes'zugehörigen Antheilstanden. Dieß Corps war bestimmt, das umherlie-gende Land zu verwüsten, und die Einwohner dessel-ben fortzuschleppen.

Jetzt war der Kaiser so weit, daß er seinen Ent-wurf, bis Jconium vorzudringen, würde ausgeführkhaben, wenn nicht Sultan Solyman die Felder undWiesen in ganz Asien mit Feuer verheert, und dadurchallen Proviant für Menschen und Vieh zu Grunde ge-richtet hätte. Ausserdem verbreitete sich auch dasGerüchte, daß ein neues Heer Türken sich in den obernGegenden zusammenziehe. Unter diesen Umstanden,war es freylich rathsamer, von seinem Vorhaben abzu-stehen. Um aber doch in einer so wichtigen Sachenicht eigenmächtig zu verfahren, entschloß er sich dieEntscheidung dem Willen der Gottheit zu überlassen,und trug ihr deswegen auf zwey Blättern, welche aufden Alrar gelegt wurden, die Frage vor, ob sie fürgut befände, daß er den Türken nach Philomelis, odernach Jconium entgegen rücke? Nachdem die ganzeNacht hindurch Gottesdienst war gehalten worden,nimmt der Priester das eine von den Blattern, undfindet darinn den Befehl, nach Philomelis zu gehen.

Bardas Brutzeö traf in der Ebene von Amoriumauf einen zahlreichen Haufen Türken, die zur Verstär-kung Monolyks bestimmt waren, und erfocht einenvollkommnen Sieg über dieselben. Ehe er noch zurück-gekehrt war, fällt ein andrer Trupp, der ebenfalls zumMonolyk stoßen'wollte, in sein Lager ein, welches reinausgeplündert wurde. Dieser Vorfall ward ihm schonauf dem Rückwege verrathen. Weil er aber mit vie-ler Beute beladen, und seine Pferde zu müde waren,um den weit schnellem Feind ohne Gefahr einzuhohlen,soL rücktej er langsam liund regelmäßig i fort, und zog

sich