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tägigen Aufenthalte wieder verlies,'und sich bis überdie Brücke von Lopadium zurückzog. . Die^Tür-ken standen in dem Thal derLeucianberge und in der Ebe.ne Kotoirakia, als die Nachricht von des Kaisers An-näherung bey ihnen ankam. Sie geriethen darüber inein solches Schrecken, daß sie, um sich fürchterlich zumachen, viele Wachfeuer anzündeten, bey deren An-blick manchem Unkundigen das Herz pochte. Mit demAnbruch des folgenden Tages rückte der Kaiser gegensie an — allein die Feinde waren fort, und hatten nurtraurige Reste ihrer Gegenwart zurückgelassen — Leich-name, unter denen hin und wieder noch ein Lebenderzuckte. Dieses grausenvolle Schauspiel mußte ihn noth-weudig laut zur Rache auffordern. Da es aber unmög-lich war, die Türken mit dem ganzen Heere zu verfol-gen , so schickte er ihnen seine tapfer» leichten Truppennach, die sie bey Kellia cinhohlten, einen glänzendenSieg über sie erfochten, ihnen alle Beute abnahmen,und dann wieder nach Pömanenum, wo sich die übrigeArmee gelagert hatte, zurückkehrten.
/ Von hier gieng der Marsch wieder nach Lopadium,weil Mangel an Wasser Ln den Gegenden durch dieer gehen mußte, und Sonnenhitze, denn es war imSommer, ihn am weitern Vordringen hinderten. Auchwollte er vorher die übrigen Söldner, welche noch un-terwegens waren, an sich ziehen. Nachdem dieseangekommen waren, verlegte er sein Heer auf denOlymp, und begab sich selbst an das Vorgebirge vonMalagia, wohin er auch seine Gemahlin, (die sich,um desto geschwindere Nachrichten aus Lopadium ein-zuziehen , solange zu PrimipuS aufgehalten hatte) kom-men ließ. Sie sollte ihm theils, wenn die Gicht im-träte, hütfreiche Hand leisten, theils mit ihrem nieschlummerden Auge ihn vor heimlichen Nachstellungen
bcwachey.