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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
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Fünfzehntes Buch.

^^ach Beylegung dieser Streitigkeiten brachen an-dre neue Unruhen im Orient aus, wo SultanSolymas aus Chorasan und Chalep Truppen zusam-^ ^ ^ men zog, um von neuem Asien zu verheeren. SobaldM G der Kaiser hievon Nachricht erhielt, sammelte er eben-st U falls eine Armee, die theils aus seinen stehenden Trup-pen , theils aus fremden Miethsvölkern bestand, undnahm sich vor, den Schauplatz des Kriegs in Klitzir' asthlanö Antheile bey Peonium aufzuschlagen. Eheaber der Feldzug eröffnet ward, überfiel ihn seine alteKrankheit, das Podagra, welches ihm weniger schmerz-lich fiel, als der Gedanke, daß er jetzt in seiner krieg-rischen Laufbahn gehemmt würde; denn Klitziasthlan ge»wann nun Zeit, sieben verschiedene Streifzüge gegendie Christen zu unternehmen. Sonst pflegte das Po-dagra nur Periodenweise zu kommen, itzt aber hielt esohne Unterlaß an. Klitziasthlan glaubte, daß es nureine verstellte Krankheit wäre, mit der der Kayser sei-ne Unthätigkeit zu beschönigen suchte. Daher spotte-ten die Türken seiner auf allen Gelagen , und führtenihn sogar in ihren Poffenspielen auf, wie er umringtvon Aerzten und Wärtern auf seinem Bette lag: wor-an sich dann freylich der Pöbel gar sehr belustigte.

Dieser ausgelaflene Spott fehlte nur noch, umden Kaiser völlig zu erbittern. Sobald nur seineSchmerzen nachließen, trat er seinen Marsch über Ki-boton nach Lopadium an, zog bier die übrigen nachge-bliebenen Truppen an sich, gieng alsdann weiter nachdem Kastei des heiligen Georgs, und von hier nachdem nahgelegenen Nicäa, welches er nach einem drey-« 3 5 tägigen