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Ankunft der Comaner in Philippopolis erschien, wand»te er die Zwischenzeit zu dem ungleich wichtigem Be-kehrungsgeschäffte an, und bemühte sich vom Morgenbis in die sinkende Nacht, die Manichäer so wohl ih,res Jrrthums zu überführen, als zum rechten Glau-ben zu bringen. Er gieng in seinem apostolischen Ey-fer so weit, daß er mehrentheils das Esten darüberversäumte, und unermüdet, mitten im Sommer, ineinem unter freyen Himmel stehenden Zelte diese schwe-re Arbeit aushielt. Seine Gehüsten waren der Erz-bischoff von Philippopolis, und der Bischofs von Ni-cäa, Eustratius; ein Manns der in der biblischen,und weltlichen Litteratur, ungemeine Stärke besaß,und in der Kunst zu überreden seines Gleichen suchte.Vor allen andern aber leistete ihm mein Gemahl,Cäsar Nicephorus, vorzügliche Dienste. Ihre Be-mühungen, wurden bcy einigen mit dem glücklichstenErfolge gekrönt, viele hingegen blieben hartnäckig beyihrem Glauben, den sie so gar auf Aussprüche der Bi-bel stützen wollten. Doch auch diese ergaben sich größ-tentheils den häuffigen Vorstellungen des Kaisers, undnahmen die Taufe an.
Indem er noch hier für das Seelenheil der Ke-tzer arbeitete, erfolgte der Uebergang der Comaner überdie Donau. Alexius gieng ihnen bis Bidyne entge-gen, fand aber keine Feinde, weil sie sich auf die Nach-richt von seiner Annäherung wieder über die Donau zu-rück gezogen hatten. Ein Detachement seiner muthig-sien Truppen, das er ihnen nachschickte, erblickte sienach einem Marsche von drcy Tagen auf dem entge-gen stehenden Ufer eines Flusses jenseits der Donau,und konnte daher auch nichts gegen sie unternehmen.So gern nun der Kaiser die Barbaren gezüchtigt hat-te, so mußte er sich doch für itzt damit begnügen, sie
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