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sche Reich beherrscht cm sich alle übrigen Völker, diebey jeder gelegnen Zeit, gleich heimtückischen Skla-ven, ihren Gebieter antasten, und daher hat es immerUnruhen in demselben gegeben: nur waren sie nie vonder Art, wie mein Vater sie erdulden Mußte.
Sollte mancher in diesen Worten Uebertreibungeneiner schwärmerischen Tochter argwöhnen, o so schwä-re ich bey dem Ungemach, das mein Vater um seinerZander Wohl über sich nahm, schwöre bey seinen Käm-pfen, bey den Leiden, die er zum Besten der Christentrug, daß ich ganz unparteyisch spreche. Seh ich ihnirren — dann schweigt die Tochter, und nur dieSchriftstellerin erzählt, der ihr Vater zwar lieb, aberdie Wahrheit noch lieber ist. Ich stelle die Begeben-heiten auf, wie sie sich zugetragsn hoben, ohne etwashinzu oder hinweg zu thun. Dürft ich , .könnt ich auchanders? Meine Geschichte erstreckt sich ja nicht bisauf die frühe Vorwelt. Noch iht leben Personen, wel-che meinen Vater gekannt haben, und vieles von ihmzu erzählen wissen: jeder sagt das, was er selbst erlebthat: ich fasse ihre Reden auf, stelle sie zusammen, undhebe nur das aus, worinn sie mit einander überein-stimmen. Auf diese Weise habe ich keinen geringenBeytrag zur Ausfüllung dieser Geschichte erhalten. Beyden mehresten Begebenheiten bin ich im Gefolge mei-ner Mutter zugegen gewesen: denn ich habe keine weich-liche verzärtelnde Erziehung genossen, sondern (beyGott und der Mutter Gocces sey cs geschworen) vonKindesbeinen an, manche Bitterkeit des Lebens kostenmüssen. Von meinen körperlichen Leiden mögen die-jenigen sprechen, welche zur Bedienung um mich wa-ren, und wenn ich nur mein übriges Schicksal, dasmich schon vor dem achten Jahre traff, das Ungemach,welches mir von bösen Leuten bereitet ward, hernennen
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