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re Sorgen und Arbeiten seinen Körper nothwendigangreifen mußten. Die Ueberschwemmungen der Cel-ten, ihre gefährlichen Absichten gegen den Staat, ih-re unzählige Menge, welcher das römische Heer, auchwenn es auf einem Platze hatte zusammen gestellt wer-den können, Key weitem nicht gleich gekommen wäre,wieviel weniger jetzt, da eine Vereinigung desselbenunmöglich war. Denn das Reich mußte an den Gren-zen von Servien, und Dalmatien, und längst der Do-nau gegen Komaner, und Dacier gedeckt bleiben. AuchDyrrachium verlangte eine starke Besatzung, damit essich lange gegen die Celten halten könnte. Alles die-ses vermochte den Kaiser, sein Augenmerk einzig aufdie letztem zu richten. Die übrigen Grenznachbambesänftigte er, ehe sie ihre Feindseligkeiten zum Aus-bruch kommen ließen, mit Geschenken und Ehrenti-teln. Dazu kamen noch die innern Unruhen, die ihmnicht weniger, und vielleicht noch weit mehr, zu schaffenmachten.
Doch wer mag alle dis Verdrießlichkeiten, all dasnamenlose Unglück meines Vaters erzählen? genug,wenn wir wissen, daß er ihnen jederzeit, eben so un-ermüdet als geschickt, begegnete. Täglich saß er schonin der Morgendämmerung auf seinein Thron, undgab den Celten Audienz. Die Celtischen Grafen, beydenen Rohigkeit, Unhöflichkcit, und Habsucht zur an-dern Natur geworden sind, die ihre Begierden ebensowenig als ihre Zunge zähmen können, nahten sichihm nicht mit geziemender Anständigkeit, sondern je-der , der wollte, trat zu ihm, und wenn dieser fortgieng, stand schon wieder ein andrer da. Jeder schwatz-te so lange er wollte, ohne darnach zu fragen, ob derKaiser und die Umstehenden seines Geschwätzes schonüberdrüßig wären, und ob er den folgenden Parteyen
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