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Müls so blühenden Städte wieder zu ihrem vorigen Glan-ze zu erheben, und die aller Orten zerstreuten Ein-wohner wieder zu sammeln. Zu den vielen Anstalten,durch welche, er diesem Zwecke nachstrebte, gehört auchdie Ernennung des Philokales Eumathiuö zum Be-fehlshaber von Attalia. Philokales war ein Mann,von edler Herkunft, und den herrlichsten Talenten,bieder in seinem Betragen, treu und aufrichtig gesinntgegen Gott, gegen seine Freunde, und Vorgesetzte;aber kein Soldatvon Profession, denn er verstand we-der den Bogen zu spannen, noch das Schild zu füh-ren. Doch ersetzte er diesen Mangel hinlänglich durchseinen erfinderischen anschlagigen Kopf, und durch dasGlück, welches jede seiner Unternehmungen begleitete.Daher kam es, daß der Kaiser ihm jenen wichtigenPosten übertrug.
Die erste Stadt, an welche sich unser Feldherrmachte, nachdem er bey Abydus übergeschifft war, hießAtramytium, ein vormals ehr volkreicher Ort, denaber Tzachas so sehr verwüstet hatte, daß er keinemmenschlichen Wohnplatze mehr ähnlich sähe. Philoca-les baute ihn wieder von Grunde aus, und besetzte ihnmit Landeökindern, und Fremden, die sich daselbst nie-derlassen wollten. Ein Detachement der Truppen, wel-che er bey sich führte, griff die Türken, bey Lampe an,und erfocht einen vollkommnen Sieg über dieselben;wobey, man aber die Grausamkeit begieng , jungetürkische Kinder in siedendes Wasser zu stecken. Diedem Schwert und der Gefangenschaft entronnenenTürken liefen in einem traurigen elende» Aufzuge, derschon durch de» bloßen Anblick Mitleid erregen mußte,in dem türkischen Gebiete umher, jammerten laut überihr klägliches Schicksal und forderten ihre Glaubensge-nossen zur Rache auf. Asan, Oberstacthalter von Cap-
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