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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
61
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Vierzehntes Buch.

^I^achdem nun Bohemund auf die heiligen Evange-

lien, und die Lanze, mit der unsers ErlösersSeite durchstochen ward, den geschloßenen Vertrag be-schworen hatte, so bat er den Kaiser um Erlaubnißnach Hause zu gehen, und seine Truppen, den Winterüber, auf kaiserlichen Boden stehen zu lassen, damitsie sich bis zum einbrechenden Frühling Erhohlung ver-schaffen , und dann, wohin sie wollten, gehen konnten.Diese Bitte ward sogleich bewilligt, und ihm noch dieWürde eines Sebastus nebst großen Geschenken er-theilt. Zu mehrerer Sicherheit seiner Person, um sievor allen Mißhandlungen, die etwan von kaiserlichenTruppen zu besorgen waren, zu decken, begleitete ihnConstantinus Euphorbenus Katakalo, der zugleich denAuftrag hatte, mit dem keltischen Heere solche Verfü-gungen zu treffen, daß es an einem schicklichen und ge-fahrlosen Orte überwintern könnte. Bohemund trafalso in seinem Lager ein, übergab es den Bevollmäch-tigten des Kaisers, und schiffte darauf nach Italienüber, wo er nach Verlauf eines halben Jahres in disEwigkeit gieng.

Alexius besorgte zuvor die Angelegenheiten derCelten, ehe er in die Hauptstadt zurückkehrte, wo erdie in einem Theil seines Reichs erlangte Ruhe dazuanwandte, einem andren Theile desselben kräftig auf-zuhelfen. Die Küste von Smyrna bis Attalia,welche durch die Verheerungen der Barbaren das trau-rigste Ansehn erlangt hatte, verdiente es, daß er ihrißt seine ganze Aufmerksamkeit schenkte, um die ehe-