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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
56
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eurer aller-durchlauchtigsten kaiserlichen Hoheiten, gegen Iduren Thron und Majestät aufrichtige Anhänglichkeitund ununterbrochene Treue bezeuge, und ein Vasallund Untergebner eures kaiserlichen Scepters zu seyn,angelobe."

Weiter bekräftige und beeydige ich, daß ich kei-nen unsrer iandesleutsn zum Patriarchen von Antio- ichien erwählen, sondern denjenigen dafür anerkennenwill, den ihr aus dem Schooße der Constantinopolita-nischen Kirche zu dieser Würde ernennen werdet, denich ruhig seinen Sitz besteigen, lind in seinen Amts- !Verrichtungen nicht siöhren lassen will. Unter der Du-cischen Regierungsverwaltung zu Antiochien umfaßtedas antiochenische Gebiet mehrere Stücke, welche eureMajestät sich itzt unmittelbar zueignen: als nemlich,der Kreis Podandum, die Präsectur und Stadt Tar- !sus, die Stadt Adana, Mopsvest, Anabarza, kurzder ganze Strich von Cilicien, den der Cydnus und Er-mon begränzte. So auch die Präfccturen Laodicea inSyrien, Gabali, das in unsrem verdorbnen DialectZebel heißt, Balaneus, Maraceus, Antaradus, undAntartus. Das sind die Stücke, welche eure Maje-stät von der Antiochenischen Provinz abgeschnitten, Mdsich selbst Vorbehalten hat. Ich bin zufrieden mit demwas mir verliehen, und nicht verliehen ist; begnügemich mit den Gerechtsamen und Privilegien, mit wel-chen ihr mich ausgestattet habt, und will mich nicht andem, was nicht mein worden ist, vergreisten, noch diemir gesteckten Gränzen überschreiten, sondern nur denNießbrauch des mir zugesalleneu Antheils bis an meinEnde ziehen. Nach meinem Ableben, soll er, wieschon oben angedeutet, wieder an die ehemalige Be- ^Hörde zurückfallen, von der er so lange abgerissen war.Diesen letzten Punkt, die nach meinem Tode zu erfol- '

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