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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
55
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willig zum Uebertritt entschließen: also fallen alle die-jenigen weg, welche erst in der äußersten Noth, worinndas Schwert der Franken sie gebracht hat, ihre Zu-flucht zu euch nehmen.

In Betreff der übrigen Krieger, so aus derLombardei) über das Adriatische Meer mit mir gehen,verspreche ich, daß auch sie eurer Majestät sich unter-werfen, und dem Bevollmächtigten, den ihr deshalb überdas Adriacische Meer schicken müßt, den vvrgelegtenEyd ablegen werden. Wo ferne sie aber Ausflüchtesuchten, und sich dazu nicht verstehen würden, so sollihnen auf keinem Fall die Ueberfahrt gestattet werden."

Ißt komme ich auf die von euch in einer Urkun-de mir zugestandenen Städte und Landschaften, welcheich in gegenwärtiger Schrift benennen muß. Diesesind: Antiochien in Cölesyrien, nebst ihrem Gebiete,den ihr zugehörigen Besitzungen, und dem am Meeregelegenen Suekion. Ferner Dux Kauka, Lulus undWunderberg; Pheresiria mit der dazu gehörigen Lan-deöportion. Die Pranteaturen, genannt: der heiligeHellas, Borze, Seze (aufgriechisch Larissa) ArtochTeluch, und Dermanicea, mit Inbegriff ihrer Gebie-te ; der Maurusberg, nebst den zu ihm gehörigenStädten und Feldern: ausgenommen was die armeni-schen Gebrüder, Leo und Theodor Rupenius, als Vasal-len eurer Majestät besitzen: ferner die Präfectur Pay-ras, Palaßa, der Landesstrich von Zuma mit allen inihm befindlichen Städten, Schlößern und dem anhän-gigen Gebiete. Dieß alles ist mir, in der von euchausgestellten Urkunde, als ein Geschenk eurer kaiserli-chen Hoheit zuerkannt worden, welches mir bis an meinLebensende eigen seyn und bleiben, nachher aber wiederan die Obergewalt des neuen Roms und der Kaiser-stadt Constantinopel zurückfallen soll: zufolge dessen ich

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