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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
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nern Macht erklären, sondern euch allein, und eurem zvielgeliebten Sohn als meine Oberherren ansehn wolle.Jeden eurer Unterthanen, der von euch abtrünn g wird,und mir seine Dienste anbiethet, will ich mit Abscheuzurück weisen; ja sogar die Waffen gegen ihn gebrau-chen. Ausländer, die mir ihre Unterwürfigkeit an-tragen, will ich zwar annehmen, aber nicht als ihreigenmächtiger Herr, sondern nur an eurer und eures !vielgeliebten Sohnes Stelle die Huldigung von ihnenempfangen, die mir übergebenen Oerter eurer Both-mäßigkeit überantworten^. und was ihr darüber ver-fügen werdet ohne Widerrede zur Ausführung bringen."

Das bisher gesagte, gilt von den Städten,und Gegenden welche vorhin einen Theil des römischenGebietes ausmachten. Was diejenigen anbelangt, wel-che noch nie demselben angehört haben, so gelobe icheydlich, daß ich alle, die mir mit oder ohne Gewaltzufallen werden, sie mögen nun türkischer oder arme-nischer, (das heißt in unserer Sprache heidnischer oderchristlicher) Herrschaft seyn, als kaiserliche Lehne be-trachten und mit ihren Einwohnern, solche Verträgeabschließen werde, die auf den mit eurer Majestätvon mir abgeschlossenen Vertrag Bezug haben, ver-möge deren sie vom römischen Kaiser abhängig werden.Demnach steht es in eurer Macht mir nach BeliebenUnterthanen zu überlassen: aber auch andre vor euchzu laden die ich, wenn sie abzugehen, und euch ihreUnterwürfigkeit zu bezeigen sich weigern, auch von mirabweisen will."

Mein Neffe Tancred soll in mir den unversöhn-lichsten Feind finden, wenn er nicht von seinem Grollgegen eure Majestät ablaßt, und die euch zugehörigenStädte abtritt. Dazu gehören Laodicea in Syrienund alle die, welche in dem Schenkungsvertrag mir

nicht