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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
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Herrn Alexius ComnenuS und gegen euren vielaelieb-ten Sohn, den Kaiser und Herrn Johannes Porphy-roaenetoö: als welche ich fest und unerschütterlich zuhatten aNgelobe."

Um mich aber deutlicher auszudrücken, und demBrauch schriftlicher Vertrage nachzukommen, bekenneich: daß ich Bohemund, Roberts GuiscardS Sohn,mit eurer Majestät einen Vertrag abschließe, und den-selben unverletzt halten will: nemlich mit dem römischenKaiser, Herrn Alexius, und seinem Sohn und Por-phyrogeneten, vermöge dessen ich mich lebenslang zuihren Vasallen erkläre, und gegen jeden Feind eurerhocherhabenen Majestät zu Felde ziehen will. Aufeuren Wink soll euch mein ganzes Heer, ohne einigenRückhalt, zu Dienste stehn. Wir wollen mit allen,di> sich wider euch aufiehnen, den Kamps versuchen,wenn sie nur nicht den unsterblichen Engeln gleichen,und mit eisenfesten Körpern unfern Waffen trotzen.Bleib ich gesund, und ist erst der Krieg gegen die Bar-baren und Türken überstanden, so will ich in eignerPerson an der Spitze meines Heeres für euch streiten.Hindert mich aber Krankheit, oder Krieg daran, sosollen die mir Methanen Edlen meine Stelle ersetzen,und euch die kräftigste Hülfe leisten."

Die Lehnöpfiicht, mit welcher ich mich heute eu-rer Majestät verbinde, indem ich schwöre, entweder ineigner Person, oder durch andre, meinem gegebnenWorte nachzukommen, soll unverletzt aufrecht erhaltenwerden. Das schwöre ich euch und eurem Leben, solange ihr noch auf,der Erde wallet, zu. Euer Lebenwill ich mit meinen Waffen, wie eine eherne Säulebeschützen: auch soll dieser Schwur sich bis aus eureWürde und kaiserlichen Glieder erstrecken, daß ich je-den Verruchten, der sich an dieselben vergreisten will,

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