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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
48
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ihr nun mit mir Vertrage abschließen, so müßt ihr euchzuförderst als meinen Vasallen erklären, und dem Tan-cred befehlen, an meine Abgeordneten Antiochien ab-zutreten. Auch müsset ihr jetzt, und in der Folge, allesdas halten, was ihr mir angelobt habt. Vohemundversicherte, er könne diese Punkte unmöglich bewilligen,und bat daß es ihm erlaubt seyn möchte, seinen Abschiedzu nehmen. Den sollt ihr haben, versetzte Alexius,allein ich weiß auch keinen, der euch sicherer geleitenkönnte, als ich. Sogleich befahl er mit lancer Stim-me seinen Feldherr» ihre Pferde in Bereitschaft zu hal-ten. Böhemund entfernte sich, gieng in das ihm an-gewiesene Zelt, und verlangte meinen Gemahl, denPanhypersebastus Cäsar Nicephorus Bryennius zu spre-chen, der sich auch einstellte, und durch seine unver-gleichliche einschmeichlende Beredsamkeit ihn dahin brach-te, daß er versprach, dem Kaiser in den meisten For-derungen nachzugeben. Darauf faßte er ihn bey derHand, und führte ihn zum Kaiser. Den folgendenTag, wurde der Vertrag mit freyer Einstimmung bey-Ler Theile abgeschlossen und beschworen. Das Instru-ment derselben lautete also:

Der erste Vergleich, den ich mit eurer von Got-tes Gnaden gekrönten Majestät schloß, als ich mit je-nem zahlreichen fränkischen, und zur Befreyung Jeru-salems bestimmten, Heere, auf dem Zug von EuropanachAsia, in der Kaiserstadt einkehrte; der aber inden nachfolgenden Zeitläuften umgestoßen wurde, sollvon nun an für null und nichtig erklärt, und eingetre-tener Umstände halber als abgekhan angesehen werde».Eure Majestät soll daraus kein Recht gegen mich erlan-gen, noch sich auf das, was darin festgesetzt und m" ,terzeichnet ist, berufen. Mit dem Kriege gegen euer svon Gott erwähltes Haupt heb ich alle Verbi-ndlichkei- ,