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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
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derzeit treu und pünktlich erwiesen, und ein gewisserAdralest, welcher sehr fertig Celtisch sprach, an ihn ab-gesandt. Bohemund ritt ihnen eine weite Strecke vordem Lager entgegen, damit sie nicht Augenzeugen vondem erbärmlichen Zustand seines Heeres abgeben möch-ten. Ihre Anrede lautete so:Dem Kaiser sind dieVerheissungen und eydlichen Ansagen noch nicht entfal-len, welche ihr nebst den übrigen Grafen bey demDurchzuge ihm geleistet habt. Itzt habt ihr denLohn eurer Unredlichkeit dahin." Laßt es dabei) bewen-den, unterbrach sie Bohemund: ich habe dergleichenPredigten nun schon genug angehört. Sagt, was istferner euer Auftrag? Der Kaiser, antworteten sie,laßt aus Liebe, für eure, und eures Heeres Wohlfahrt,euch folgendes Anerbieten khnn. Da ihr doch bey allerangewandten Mühe, weder Dyrrachium habt erobern,noch für euch, und eure Leute auch nur den kleinstenGewinn ziehen können, so kommt, wenn ihr nicht eu-ren Untergang muthwillig befördern wollt, zu mir,sagt was euer Begehr sey, und vernehmt dann meineGesinnungen. Werden wir mit einander einig, so sollGott dafür gepriesen seyn, geschieht es nicht, so solltihr unverletzt wieder in euer Lager zurückkehren. Wervon euren Kriegsleuten zum heil. Grabe wallfahrtenwill, dem verspreche ich sicheres Geleite. Wer hinge-gen in sein Vaterland zurückzukehren gedenkt, der soll,reichlich von mir beschenkt, zu seiner Heimath gelangen.

Jetzt sehe ich, erwiederte Bohemund, daß ihrMänner seyd, mit denen ich als Bevollmächtigten desKaisers in Unterhandlungen treten kann. Ich verlan-ge demnach von euch die Bestätigung folgender Punkte:i) Der Kaiser soll mir eine ehrenvolle Aufnahme ge-währen, und mir auf sechs Stadien die Vornehmstenseiner Anverwandten entgegen schicken. 2) Wenn ich

sein