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ihre Macht von Tag zu Tage mehr zusammen. GrafWilhelm Klareles floh mit 500 Reitern zum Kaiser,und erhielt dafür, ausser vielen Geschenken und Gna-denbezeugungcn, die Würde eines Nobilissimus. Bo-hemund that dem Befehlshaber von Dyrrachium Frie-densvorschläge, die sogleich an den Kaiser befördert undin Erwägung gezogen wurden.
Alexius fand sich damals von so vielen unzufn'ed-nen Personen umringt, die ihm weit mehr als aus-wärtige Feinde zu schaffen machten, daß er, aus Nochgezwungen, den angetragenen Frieden nicht von sich ab-lehnen konnte, und aus seinem Lager folgendes Schrei-ben an Bohemund abfertigte. „Ihr habt euch desMeineydes gegen mich schon mehrmals schuldig gemacht,und ich würde euren Verstellungen kein Gehör geben,wenn nicht die göttliche Lehre des Evangeliums allenChristen Versöhnlichkeit predigte. Besser ist es, ichlasse mich hintergehen, als zu einem Fehltritte gegenGott und seine Gebote verleiten. Aus dem Grundealso, weise ich euer Gesuch nicht ab. Wollt ihr nunernstlich Friede, verabscheut ihr eure eiteln Versuche,die ihr nicht eurem Vaterland, nicht der Christenheitzugute, sondern blos aus Privatabsichten, aber ohneden mindesten Erfolg unternommen habt, wollt ihreure Hände nicht mehr mit Christenblut beflecken; sokommt, da uns nur eine kleine Entfernung trennt, miteinem beliebigen Gefolge zu mir herüber. Der Ver-gleich mag nun zu Stande kommen oder nicht, so willich euch aus jeden Fall ungefähre wieder ziehen lassen."
Bohemund bat sich dagegen, bis zu seiner Zurück-kunft, Geißeln aus. Daraus wurde der NeapolitanerMarian, der tapfere Franke Roger, Männer, diemit der Sitte der Lateiner sehr wohl bekannt waren, fer-ner Constantmus Euforbenus, der sich im Dienste je-derzeit