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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
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suchte, oder auch das erste beste, welches ihm vorkam,ergriff. Katukuzen wandte alles an - seine Leute wiederzum Stehen zu bringen, konnte aber weiter nichtsausrichten, als daß sie vor dem Abzüge die Belage-rungsmaschinen, und die auf dem Fluß Buse befind-lichen Fahrzeuge in Brand steckten. Darauf zog ersich eine kleine Strecke in eine Ebene zurück, die zurReckten den Fluß Charzane, zur Linken einen sumpfig-ten Boden hatte, folglich einen sehr bequemen Lagerplatzabgab. Die Zerstohrung der Fahrzeuge hatte übrigensfür sie den Vorcheil, daß die Seythen nicht über denFluß Buse gehen konnten.

Ein andres keltisches Corps grenz von Guidos Ar-mee gegen die Pässe bey Jericho und Kanina, welcheMichael KekaumenoS besetzt hielt, und vertrieb auchhier die Kaiserlichen. Der Celte ist rn engen Gegen-den ein sehr brauchbarer Soldat, nur im weiten Feldetaugt er nicht viel. Nach dieser glücklich ausgeführ-ten Unternehmung rückte er Kantakuzen entgegen, dersich so verschanzt hatte, daß die Celten ihn nicht würdenangegriffen haben, wenn er nicht selbst die Nacht hin-durch, aus seinem Lager über den Fluß gegangen wäre,und ihnen ein Treffen angeboren hätte. Er stelltesich mitten in der Schlachtordnung an die Spitze. ZurLinken hielten die Türken, zur Rechten der Alane Ros-mices mit seinen Landsleuten. Den ersten Angriff ver-suchten die Seythen, indem sie plötzlich vordrangen,ihr leichtes Gewehr abschossen, und dann wieder ebenso schnell zurückeilten. Allein die Celten ließen sich da-« durch nicht stöhren, sondern zogen in geschlossenen Rei-hen, ohne ihre Stellung zu unterbrechen, auf, und trie-ben die Seythen, als beyde Heere einander schon naheim Gesicht standen, so sehr ins Gedränge, daß sie dieFlucht ergreifen mußten. Die Türken, welche jetzt

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