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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
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an Tobten zurückziehen. Zu den Gebliebenen gehörenEarcs, den der Kaiser schon als Knaben unter seineLeibrruppen ausgenommen hatte, und Scaliarius, einTürke von Geburt, der sich schon vor seinem Uebertrittzur christlichen Religion den Ruhm eines großen Feld-herrn erworben hatte.

Dieser Niederlage folgte eine andre bey Giabe-nitza. Achates hatte sich hier mit seinen Schaaren insfreye Feld hinabbegeben, entweder um ein Treffen zuliefern, oder um die Lage des Orts in Augenschein zunehlWÜ. Plötzlich überfallen ihn 520 schwer bepan-zerte keltische Reiter: noch andre schleichen sich um denSumpf, und greiffen ihn im Rücken an. Achatesfocht tapfer, bis ihn ein gewisser Graf KontopaganuSmit der Lanze zu Boden streckte. Ausser ihm bliebennoch viele andre auf dem Platze.

Jetzt sähe sich der Kaiser genöthigt, gegen Bo-hemund auf einem andern Wege Zu verfahren. Erstellte seinen Feldherrn Kantakuzen, den er aus LaodL-cea zu sich gerufen hatte, an die Spitze einer Armee,die nach Glabenitza bestimmt war, und begleitete ihn ineigner Person bis an den Paß Petra. KantakuzenSerste Unternehmung war gegen Mylusstadt gerichtet.Seine Soldaten hielten sich anfangs tapfer, legtenFeuer an die Thore an, und schwungen sich schon aufdie Mauer, aber ihr Muth sank bald, als die ausge-stellten Vorposten, insgesammt Ausländer, in der größ-ten Unordnung herbeyliefen, und schon von Ferne mitlauter Stimme schrien, daß die Celten jenseit des Flus-ses Buse sich in Bewegung setzen: da sie doch billigdiese Nachricht nicht so allgemein hatten verbreiten sol-len. Die Kaiserlichen wurden dadurch so sehr in Schre-cken gesetzt, daß sie die Festung, die doch schon irr ih-ren Händen war, verließen, und jeder sein Pferd auf-

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