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An dessen Stelle griff Bohemund zu einem neuenMittel, das einen weit bessern Erfolg versprach. Aufder Nordseice, denn ducsschen Gsrichtsplatze oder Prä-torium gegenüber, staudein Wall, über den sich dieStadtmauer wegzog. Unter diesem Wall versuchteer eine Mine, oder einen unterirrdischen Gang in dieStadt anzniegen. Die Arbeiter über der Erde, welcheden Schutt ausführten, waren durch Schildkröten vorden Geschoß der Dyrrachier gedeckt. Die Mine hatteeine ansthnllche Breite und war vor dem Einsturze dcrErde durch Stützen gesichert. Die Belagerten merk-ten aus dein Hämmern und Graben die Stelle, wodie Miuirer arbeiteten, zogen eine Gegenmine, undschossen aus der Oefnung derselben aus Blaseröhren Feuerauf die Celten. Die Feuermaterie welche sie hierzugebrauchten, war ein Harz, daö aus Fichten, und an-dren grünen Bäumen guillt, und lange fortbrennt.Es wurde als Pulver, mit Schwefel vermengt, in dieRohre gethan, üncen angezündet, und dann fvrcge-blasen. Die Celten lieffen in der größten Bestürzungdavon, da ihnen die Flamme das Angesicht verbrannte.
Ihr dritter Versuch, bestand in einem hölzernenThurm, an dem man schon ein ganzes Jahr gearbei-tet hatte. Man erlaube mir, zum bessern Verständ-liiß der nachfolgenden Erzählung vorläuffig eine kleineBeschreibung der Festungswerke von Dyrrachium ein-zuschalten., Rund herum auf der Mauer standen ohn-gefähr eilf Fuß hohe Thürme die mit Wendetreppen,und Brustwehren versehen waren. Die Breite derMauer war so ansehnlich, daß vier Personen, auchwohl noch mehrere bequem neben einander reiten konnten.
Was den Thurm Bohemunds ünbetrifft, so gienger, wie es Augenzeugen versichern , über alle Beschrei-bung.