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die Festungswerke, um ihre schwächste Seite ausfindigzu machen. Mit angehendem Frühling verbrannte eralle Lastschiffe und die Fahrzeuge, welche zum Trans-port der Pferde gebraucht wurden. Seine Absicht da-ben war theils seinen Soldaten die Hoffnung des Rück-zugs abzusthneiden, theils die Belagerung mit unge-theilter Kraft fortzusetzen, denn sonst hatte er zur Be-deckung der Schiffe gegen die Angriffe der Kaiserli-chen Flotte mehrere Mannschaft nöthig gehabt.
Die Belagerung nahm ihren Anfang mit Pfeil-schüffen von den Thürmen herab, und einigen Ausfäl-len. Perula, das Städtchen Mylus und die übrigenum Dyrrachium befindlichen Oerter mußten sich andie Detachements vom feindlichen Heere ergeben. Un-ter der Zeit betrieb Bohemund dis Verfertigung derzum Kriege dienlichen Maschinen mit einem Eifer,der die Gemächer der Menschen eben so sehr als seineThaten in Bestürzung setzte, aber doch den Muth derKaiserlichen nicht beugen konnte. Er ließ Schildkrö-ten oder Bedachungen verfertigen, die mit Thürmenversehen waren oder Skurmböcke enthielten, oder zur Be-deckung derer, die in Laufgraben, oder an andernWerkenüber der Erde arbeiteten, dienen sollten. Eine schreck-liche Hungersnoth brach in seinem Lager aus, seitdemde>' Proviant, welchen er aus der Gegend um Dyrra-chium zusammen gebracht hatte, verzehrt, und alle Zu-fuhr sowohl zu Wgsser, durch die Kaiserliche Flotte,als auch zu Lande, durch diejenigen, welche alle Pässeund Zugänge besetzt hielten, gesperrt war. Ausser demHunger, der Menschen und Pferde dahin raffte, stell-te sich auch die Ruhr ein. Sie entstand aus dem Ge-nuß der Hirse, war aber in der That blos als ein Straf-gericht Gattes zu betrachten, der dem auf seine Men-ge stolzen Krieger zwiefaches Verderben bereitete.
Alles