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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
27
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in Aarons Zelt, wo noch alles schlief, nahm hier einFelleisen voll Papiere, und brachte es dem Kaiser, demnach Durchlesung derselben weiter kein Zweifel übrigblieb. Er gab der Regierung in Constantinopel denBefehl, Aarons Mutter nach Chörobacchi ins Verhaftzu schicken , ihre beyden Söhne wurden nach Anchia-luS gebracht. Dieser Vorfall hielt den Kaiser fünfTage auf der Reise auf, endlich kam er nach Thessalo-nich, wo der Sammelplatz seiner Truppen war, überdie er jetzt eine allgemeine Musterung anstellte. Dasganze Heer stellte sich Bataillonweise in ein vorderes,hinteres und mittleres Treffen. Die Ofstciere com-mandirten an der Fronte eines jeden Haufens. Eswarein furchterweckender Anblick, wie sich da Mannan Mann mit seinen blinkenden Waffen anschloß.Man hatte glauben sollen, soviel eherne Bildsäulenvor sich zu sehen, die unbeweglich auf dein Platz stan-den , und nur bloß ihre banzen schwenkten. Sie muß-ten alle Manövers machen, sich rechts lind links dre-hen, und die neu angeworbnen wurden geschickten Sol-daten zugetheilt, die sie exercirsn mußten. Diese Sol-daten, drey hundert an der Zahl, lauter junge blühen-de Jünglinge aus verschiedenen Standen zusammengelesen, und in den Waffen vortrefflich geübt, mach-ten eine besondre Compagnie aus, deren Chef derKaiser mar, der sie such selbst exercirt hatte. Diebesten unter ihnen schickte er mit Mannschaft vorausnach den Passen, durch welche der Feind dringen woll-te. Das übrige Heer verlegte er nach Theffalonich indie Winterquartiere.

Bohemund stand mit einer großen Macht vorDyrrachium, dem Morgenchore gegenüber, auf demein Reiter von Erz steht. Den Winter über hielt eres bloS bloguirt, und rekogneszirte wahrend desselben

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