lius Psyllus, und Theodor, Aarons Bruder, aus demZimmer gegangen waren, findet sich unter dem kaiser«liehen Sopha ein neues Pasquill, das der Kaiserin vie-le Anzüglichkeiten darüber sagte, daß sie ihrem Ge-,mahl folge, und nicht lieber nach Eonstantinopekgebe. Der Kaiser las es, und ries unwillig aus, ich,oder ihr, (indem er sich zu seiner Gemahlin*wcndte,)oder einer von den Anwesenden hat dieses dahin gewor-fen. Unten standen die Worte : Dieß schrieb euchHerr Kaiser ein Mönch, den ihr gegenwärtig nichtkennt, aber im Traume sehen werdet»
Ein gewisser, im Dienste der Kaiserin stehenderVerschnittene, Rahmens Constantia, hörte um die drit-te Nachtwache eine Stimme sagen: Ich will einSchurke seyn, wenn ich nicht alle eure Bubenstückeaufoecke, und zeige, werdsrverkappte Paöquillante fsy.Sogleich gieng sein Bedienter ab, zu scheu, von wemdie Stimme käme, und brachte der: Bedienten Aarons,Strategiuö, mit sich zurück , der alles, so viel er wuß-te, auf der Stelle bekannte, und auch dem Kaiser, denman deshalb aus dem Schlafe weckte, folgendes Ge-ständniß ablegte: Mein Herr Aaron hat mit einigenandern, die eure Majestät schon ziemlich kennen wird,einen Anschlag auf euer Leben gemacht , und zu euren:Mörder meinen Kameraden Demetrius bestellt. Die-ser ist ein Scythe von Geburt, ein handfester Bursche,eine recht blutdürstige, wilde Seele, der jedes verweg-nen Streiches fähig ist. Kommt das nicht etwa, wasdu mir da erzählst, fragte der Kaiser, aus irgend einemGroll gegen deinen Herrn, oder gegen deinen Kame-raden? Kannst du deine Aussage beschwören? Dennläßt du dich auf Lügen ertappen, so wird es dir nichtgut ergehen. Der Bediente blieb fest auf seinem Be-kenntnis ja er schlich mit dem Verschnittenen Basilius