sen und hatte ihm lange als Geheimschreiber gedient.Er war ein fleißiger Mann, besaß eine ungemeineKenntniß der Gesehe, prieß die kaiserlichen Befehle an,wenn er sie anders der Majestät würdig befand, denner sprach freymüthig, jedoch ohne die schuldige Ehr-furcht zu verletzen.
Unterwegens ermuntert der Kaiser schriftlich denDux Jsaae, und die ihm untergeordneten Ofsiciere Exarzenus und Hyeleas, mit aller Wachsamkeit ihren Po-sten zu behaupten, und allen Schiffen, dis aus Ita-lien Verstärkung zu Bohemund herüberbrachten, dieLandung zu verwehren. Bey Messus wollte die Kai-serm wieder umkehren, ihr Gemahl vermochte sie aber,weiter mitzugehen. 'Als sie über den Eurus bey Psy-lus ankamen, wurde durch Gottes Hülfe eine neue Ver-schwörung gegen des Kaisers Leben entdeckt, die einenMenschen aus der berühmten Aronischen Familie, abervon unehelicher Geburt, zum Urheber hatte. Ob, aus-ser seinem Bruder, noch mehrere aufrührisch Gesinnteum diesen Anschlag gewußt, mag ich nicht behaupten.Wenigstens war ein Scyche, Nahmens Demetrius,Aarons Sclave, schon als Mörder gedungen, und ihmdie Ausführung des Mordes auf den Zeitpunkt ange-setzt, wenn die Kaiserin sich würde entfernt haben, de-ren Gegenwart ihnen aufferst hinderlich war. Weilsich aber die Abreise derselben von Tage zu Tage ver-zögerte, so warfen sie heimlich eine Schmähschrift indas kaiserliche Zelt hin, worin sie dem Kaiser riekhsn.seinen Weg weiter zu verfolgen, und seine Gemablinnach Constantinopel zu schicken. Solche Schmähschrif-ten werden nach den Gesetzen verbrannt, und alle dieTheil daran haben, mir der härtesten Strafe belegt.
Nach aufgehobner Tafel, da schon alle, ausserdc m Manichäer Romanus, dem Verschniktnen Basi-
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