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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
19
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rückte bis Colonea (einen sehr festen unüberwindlichenOrt) vor, wo er sich mit Tcmismann verbinden woll-te, und lieferte hier einem kaiserlichen Corps, zu dem' mehrere Celten gehörten, eine blutige Schlacht, in derer jelbst gefangen wurde. Johannes überlieferte ihndem Kaiser, und schwur, daß er ihn auf der ganzenReise nicht eines Anblicks, viel weniger noch einerUnterredung gewürdigt habe. Nur die einzige Gnadebat er für ihn aus, daß die Strafe nicht bis auf denVerlust der Augen ausgedehnt würde. Alexius stelltesich, als wenn er dieß im Sinne geführt hatte, undließ seine Fürbitte statt finden, jedoch unter der Be-dingung , kein Wort davon zu erwähnen. Drey Ta-ge nachher, wurde Gregor mit abgeschornem Kopf undBart, mitten über den Markt, auf den AnemaSthurmgebracht. Hier stieß er gegen seine Wächter, die un-sinnigsten Reden aus, die deutlich genug zeigten, daßer sich noch nicht gebessert habe. Mein geliebter Ca-sar, brachte ihn, wiewohl sehr langsam, durch gelindeVorstellungen so weit, daß er der Gnade des Kaiserswieder empfänglich ward. Er erhielt nach der Zeitmehrere Beweise der kaiserlichen Huld, als er vorherje genossen hatte.

Was ich gesagt habe, mag genug seyn, um dasBetragen kennen zu lerne,, welches mein Vater gegenMajestätsverbrecher annahm. Wir kehren wieder zuden Vorbereitungen zurück, die ec auf den bevorstehen-den Einfall Bohemunds machte. Er schickte nämlichden Jsaae Contostephanus, als Trosdux der Flotte,nach Dyrrachium mit dem Befehl, ab, hier noch vorAnkunft dev feindlichen Flotte einzutresfen. Auch mun-terte er den Dux von Dyrrachium, seines BrudersSohn, bey Verlust der Äugen in Briefen auf, seineSchuldigkrit wohl z» beobachten, und ihm Bohe-mundS Ankunft bcy Zeiten zu melden.

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