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Erste Abtheilung, Zweyter Band (1790)
Entstehung
Seite
18
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Diese ehernen Hände, standen auf einem steiner-nen Pfosten , an einem sehr hohen Orte. Sie-warenein Sinnbild, daß der Missethäter, jo lange- er sichin ihrem Revier befand, gleichsam noch in den 'Armendes Kaisers seine Gnade zu erwarten habe, aber überdasselbe hinaus ohne Rettung verstoßen bleibe.

Michael entgieng also der Strafe, und wurdenur in einen Thurm gesteckt, der nahe beym Blacher-uer Schlosse auf der Stadtmauer sta>ck>, und nach den:Nahmen desjenigen, der zuerst lange Zeit darinn inVerwahrung gehalten worden, der ÄnemoS - Thurmhieß. Während jener noch saß, wurde auch einemgewissen Gregor eben dieser Thurm zum Gefängnis an-gewiesen. Schon im Jahr i104. hatte GregoriuSTaronites, da er als Dux nach Trapezunc abgieng, sichdes?Lufruhrü schuldig genraeht, indem er fernen Vor-gänger in der Ducischen Würde, Dabaten, auf demWege nach Eonstantinopel anfheben, und als einen Ge-fangenen nach Tebenna bringen ließ. Eben so hatteer es auch mit mehreru vernehmen trapezunrischen Bür-gern gemacht. Diese verbinden sich untereinander,treiben die Besatzung mit Schimpf zuin Thor hinaus,und bemächtigen sich der Festung.

Der Kaiser that Gregor von Zeit zu Zeit inBriefen ernstliche Vorstellungen, von seinem Beginnenabzulassen: er aber kehrte sich nicht daran, sondernantwortete in einen: sehr beleidigender: Schreiben, wo-rinn er den Senat, die Generale, und Anverwandtedes Kaisers heftig angriff. Weil er sich mm auf kei-ne Weise bessern wollte, so mußte Johannes (Sohnder ältesten kaiserlichen Schwester, und eines Bru-ders des Gregor) an ihn abgehen, und ihn an-fänglich in Güte zu bereden suchen, wenn aber diesenichts fruchten sollte, die Waffen ergreiffei:; Gregor

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