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A. Niggli.
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Verleihung des Max Josephordens durch den Kaiser von Österreichund des neugestisteten Maximiliansordens für Kunst durch denKönig von Baiern erwähnt. Nach abermaligem Sommeraufenthaltin Spaa langte Meyerbeer Mitte Oktober in Paris an, um mitdm Proben des vollendeten „Nordstern" zu beginnen. Die Beden-ken der Direktion, das Werk Angesichts des eben gegen Rußlandausgebrochenen orientalischen Krieges zur Ausführung zu bringen,schlug eine Erklärung Napoleons nieder, und am 16. Febr. 1854kam das Werk in der Opera oomigue auf die Bühne. Obschondie Oper bunter, stillos-zerfahrener ist als all die früheren, wassich aus ihrer Entstehungsgeschichte hinlänglich erklärt, wurde siesofort Lieblings- und Zugstück der Pariser und bereits den 16. Febr.1855 zum 100. Mal gegeben. — Das Jahr 1854 gestaltete sichfür Meyerbeer zu einem Abschnitt schmerzlicher Trauer, da der Todam 27. Juni seine Mutter hinwegnahm. Während er seine Fa-milie nach Jnterlaken gesandt hatte, hielt er stille Einkehr in sichselbst und suchte Trost in seiner Kunst, indem er eine Anzahl vonBußpsalmen bearbeitete. Ein Versuch, die Leitung der Proben fürdie „Nordstern"-Aufführung in Wien zu übernehmen, scheiterte anseinem körperlich und geistig gedrückten Zustand, und erst, nachdemer längere Zeit in den Bädern von Spaa verweilt, wagte er es,der herzlichen Einladung des Königs von Würtemberg zum Debütdes „Nordstern" nach Stuttgart zu folgen. Letzterer erschien alsGalaoper am Geburtstag des Königs, dem27.Sept. 1854, zuerst inDeutschland und fand die glänzendste Ausnahme. Ähnliche Huldi-gungen, wie sie Meyerbeer in Stuttgart zu Theil wurden, wieder-holten sich übrigens, als die Oper 1855 ebenfalls im Beisein desKomponisten über die Bühnen von Dresden, Coventgarden zu Lon-don und Wien ging. Bon Wien reiste Meyerbeer nach Venedig, umseine abermals wankende Gesundheit im sonnigen Süden zu stärken.Abgesehen von einigen kleineren Stücken, worunter die Barcarole»a Verrerüa«, arbeitete er hier an seiner „Afrikanerin", deren letzteAkte nunmehr nach Indien verlegt wurden, weil Scribe durchausden Götterkultus jenes Priesterstaates als^zugkräftiges Moment ver-wenden wollte. Erst im Mai 1856 finden wir den Komponistenwieder in Berlin, wo er das von Barbier und Carre verfaßte, fürdie Pariser Opera eomigrie bestimmte Libretto zur „Dinorah" oder,wie sie damals betitelt war, den „Goldsuchern" vorfand. Die Neu-