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Giacomo Meycrbeer.
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Hintergrund das russische Reich und die Zeit Peters des Großenvorschlug. Die Annahme der Proposition bedingte freilich nichtbloß eine vollständige Umarbeitung der bisherigen Oper, sondernauch die Neuschaffung einer ganzen Reihe von Solo- und En-semblenummern. Außer dieser Ausgabe sowie der Komposition eineszweiten Fackeltanzes zur Hochzeitsseier der Prinzessin Charlotte vonPreußen mit dem Erbprinzen von Sachsen-Meiningen war das Jahr1850 hauptsächlich der sorgfältigen Vorbereitung des „Propheten"für Berlin gewidmet, wo die Oper am 28 . Okt. über die Bühneging und großen Beifall fand. 1851 schrieb Meyerbeer für dieEnthüllnngsfeier des Standbildes Friedrichs des Großen von Raucheine „Festode" nach Worten von A. Kopisch, welche später als „Odean Jupiter" auch anderwärts aufgeführt wurde und wofür ihn dieAkademie der Künste in Berlin zum Mitglied der musikalischenSektion ihres Senates ernannte. Ein gastrisch-nervöses Fiebernöthigte ihn, während des Sommers eine längere Kur in Spaa zumachen, die er 1852 wiederholte. Neben der noch immer unvoll-endeten Transformation des „Feldlagers" in den „Nordstern" be-schäftigte ihn im letzteren Jahre die Komposition einer Festkantatevon Goldtammer für Solo , Chor und Orchester, mit der er dieFeier der silbernen Hochzeit des Prinzen und der Prinzessin Karlvon Preußen ( 26 . Mai 1852 ) verherrlichte.
Eine kaiserliche Einladung nach Petersburg zur Aufführungseiner Struenseemnsik schlug er aus. Dagegen sah ihn der Herbstabermals in Paris, wo er mit Scribe das Buch zum „Nordstern"endlich definitiv bereinigte und das umgearbeitete Libretto zur„Afrikanern" unter dem Titel „Vasco de Gama" in Empfang nahm.Die bisherige Partitur der Oper deponirte er sorgfältig verpackt undmit der Umschrift „Vsvolliu ^U." versehen in seinem Archiv. NachBerlin zurückgekehrt, schrieb er zum Geburtstage der 87 jährigenMutter den 91 . Psalm „Trost in Sterbensgefahr" für Solo undachtstimmigen Chor nieder und führte denselben am 8. Mai mitdem Domchor vor dem königlichen Hof in Potsdam auf. Unmit-telbar darauf folgte die Komposition des schwungvoll großartigen,lebhaft an Carl Maria von Weber erinnernden Fackeltanzes inOmoU zur Vermählungsfeier der Prinzessin Anna von Preußenmit dem Prinzen Friedrich von Hessen, 28 . Mai 1853 . — Vonden zahlreichen Ehren, die ihm das Jahr eintrug, seien bloß die