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Giacomo Meyerbcer.
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denschaft. Valentine opfert die Ehre der Liebe — Raoul die Liebeder Ehre." — Jndeß die „Hugenotten" ihren Triumphzug durchdie Welt begannen, um unter verändertem Titel als „Welfen undGhibelliuen", „Ghibellinen in Pisa" u. s. w. selbst da zu erschei-nen, wo man vor ihrem bedenklichen Einfluß auf gut katholischeGemüther zurückfcheute, hatte Meyerbeer eine längere Erholungs-reise angetreten. 1837 besuchte er Baden-Baden, die Bergstraße,wo die Erinnerungen an Vogler und Carl Maria von Weber leb-haft in ihm wach wurden, dann Berlin und Leipzig, wohnte inWeimar der ersten Aufführung der „Hugenotten" bei und traf erst1838 wieder in Paris ein. Schon in diese Zeit fällt seine ersteBeschäftigung mit der „Asrikauerin", deren Libretto ihm Scribe baldnach seiner Rückkehr in die französische Hauptstadt übergeben hatte.Doch stiegen so mancherlei Bedenken in dem Komponisten auf, daßer fortwährend Veränderungen vom Verfasser verlangte, bis dieserWeiteren Begehren zuletzt eine entschiedene Weigerung entgegensetzteund daraus bestand, die Oper sei in der ursprünglich vereinbartenForm auszusühren. Dem drohenden Proceß entzog sich Meyerbeer1842 durch seine Abreise nach Berlin, wohin ihn Friedrich Wil-helm IV. unter Verleihung des Ordens pour Io insrits als Gene-ralmusikdirektor berufen. Meyerbeer nahm das Amt an, überwiesjedoch den damit verbundenen Gehalt von 4000 Thalern den Mit-gliedern des Orchesters und Theaterchores. An 20. Mai 1842 fanddie erste Berliner Ausführung der „Hugenotten" vor überfülltem Hansund unter jubelnden Beisallsbezeugungen statt, nachdem vorher schonder vierte Akt im Palais der Prinzessin Augusta von Preußen mitder Ungh er-Sabatier als Valentine, Mantius als Raoul und FranzLiszt als Begleiter am Flügel zur Darstellung gelangt war. —Als Meyerbeer während des Jahres 1843 einige Wochen in seinemgeliebten Paris znbrachte, erklärte sich der damals in Rom weilendeScribe brieflich zu den verlangten Umänderungen des Asrikanerin-Libretto bereit, insofern der Tondichter gleichzeitig ein neues Text-buch von ihm zur Komposition annehme. Meyerbeer ging auf dasAnerbieten ein und empfing das Buch zum „Propheten", also wie-derum ein historisches Sujet, aus der Zeit der mystisch-socialenKämpfe im 16. Jahrhundert und eben deßhalb den socialistischenStimmungen der vierziger Jahre trefflich entgegenkommend. Bereitshatte der Musiker in Berlin daran zu schreiben begonnen, als ihn