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Giacomo Mcycrbeer.
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zum Verwechseln ähnlich. Nur dem Freunde Carl Maria vonWeber sollte es etwas später, 1815 , gelingen, das Werk, „dessenfeine Nüancen säst den Ensemblevortrag eines Quartettes verlang-ten" (Webers Aufsatz über „Alimelek" den 3 . Oktober 1815 ), län-gere Zeit auf der Bühne von Prag zu erhalten. — Nach denübereinstimmenden Angaben der Meyerbeerbiographen war es Hof-kapellmeister Salieri, der den niedergeschlagenen Komponisten auf-. richtete und ihm empfahl, sich für einige Zeit nach Italien zu be-geben, und in der Schule der dortigen Tonsetzer stimmgerecht unddankbar schreiben zu lernen. Meyerbeer entschloß sich, dem Rathdes erfahrenen Maestro zu folgen, reiste indeß 1815 zunächst nachParis, damit er auch die dortigen Musikzustände näher kennen lerne.Hatte er doch schon 1813 eine für die französische Bühne bestimmteOper „Robert und Elise", gewissermaßen ein Präludium seines„Robert der Teufel", komponirt und ihr eben jetzt eine zweite„Der Junggeselle von Salamanka" folgen lassen, die übrigens beideunausgeführt blieben. Mehrere Monate studirte er zu Parisfranzösische Tonkunst und Litteratur und brach erst Anfangs 1816nach Venedig auf. Er gerieth hier mitten in den Taumel hin-ein, welchen Rossini's neue Karnevalsoper „Trancredi" bei denfangesfrohen, leicht entzündlichen Südländern erzeugte. Hier botsich ihm nun Gelegenheit, an der Quelle die Grazie und sinnlicheSchönheit italiänischer Melodik, aber auch das elastisch-beflügelte,farbenbunte Treiben italiänischen Volkslebens kennen zu lernen.Rasch fand er sich in Land und Leute, studirte Rossimsche Parti-turen bis zum Auswendiglernen, vertiefte sich mit unermüdlichemEifer in die Gesangfchulen der wälfchen Meister. Von der Um-wandlung, die sich in feinem ganzen Wesen vollzog, spricht er selbstin einem Brief vom Jahre 1856 an seinen Biographen vr. Schuchtmit folgenden Worten: „Ganz Italien schwelgte damals in einemsüßen Wonnetaumel, es schien, als ob die ganze Nation endlich ihrlangersehntes Paradies gefunden und nun nichts mehr zu ihremGlück bedürfe, als Rofstni'sche Musik. Ich ward so ganz unwill-kürlich in das süße Tongewebe gezogen und in einen Zaubergar-ten gebannt, aus dem ich nicht entrinnen wollte und nicht entrin-nen konnte. Alle meine Gefühle und meine Gedanken wurdenitalienisch; nachdem ich ein Jahr dort gelebt hatte, kam ich mirvor, als sei ich ein geborener Italiener. Ich war durch die Herr-