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A. Niggli.
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ihrer engelgleichen Beschützerin. Noch mehr denn ihr Mann war siefür Musik und Poesie eingenommen, stand in lebhaftem Verkehrmit den litterarischen und künstlerischen Koryphäen der Zeit undschwärmte besonders für Klopstock und Schiller.
Dem ersten Sohn Jakob folgten drei weitere: Heinrich, geboren1794, dessen Name nicht weiter bekannt wurde, Wilhelm, geb.4.Feb. 1797, gestorben 185V als Geh. Kommerzienrath in Berlin,ein ebenso trefflicher Astronom wie Kaufmann, der mit seinemFreunde Mädler auf der selbsterbauten Sternwarte im Thiergartenunermüdlich Beobachtungen anstellte und außer einer vorzüglichenMondkarte verschiedene wissenschaftliche Abhandlungen veröffentlichte,endlich Michael Beer, geb. 17. Aug. 1800, der feinfühlige Dichterdes „Paria" und „Struensee", der intime Freund Jmmermann's, dender Tod bereits am 22. März 1833 in München wegraffte.
Schon in frühester Jugend trat Meyerbeer's Neigung für dieTonkunst zu Tage. Einmal gehörte Melodien spielte er mit in-stinktiver Sicherheit auf dem Pianoforte nach, während die linkeHand die entsprechenden Harmonien znsammensuchte. Mit Kin-der-Jnstrumenten zu spielen, war seine Herzenslust. Vier Jahrealt organisirte er aus seinen Spielkameraden ein Orchester mitTrommel, Pfeifen, Becken u. s. w., kritzelte demselben Noten vorund gerirte sich als Direktor. Im fünften Jahre erhielt er denersten Klavierunterricht und bald darauf unterwies ihn der alsLehrer geschätzte Franz Lauska auch in der Harmonielehre. Nach-dem der Siebenjährige durch seine Fertigkeit in verschiedenen Ge-sellschaften Bewunderung erregt, spielte er den 14. Oktober 1800in einem Patzig'schen Konzerte Mozart's Omoll-Konzert sowie Va-riationen von Lauska mit glänzendem Erfolg. Am 15. Febr. 1801ließ er sich in einem Konzert des Kammermusikus Franz Tausch,am 17. Dec. gleichen Jahres in dem des Kammermusikus Seidlerhören und veranlagte den anwesenden Abbe Vogler zu der Äuße-rung: „Dieser Knabe wird dereinst ein großer Musiker werden".Als Muzio Clementi (neben Dussek und I. B. Cramer der erste Kla-viermeister der Zeit) 1802 auf einer Geschäftsreise nach Berlin kamund einige Monate bei der gastfreundlichen Meyerbeer'schen Familielogirte, erhielt Jakob auch von ihm eine Anzahl fördernder Lektio-nen. Für seine allgemeine wissenschaftliche Ausbildung sorgte einprotestantischer Hauslehrer, der außer dem Hebräischen und den