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Der Ausdruck in der Musik
Entstehung
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Hugo Riemami.

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So gefährlich die Theorie dieser Verlangsamungen oder Pausen-einschaltungen (metrisches Rubato) auf den ersten Blick erscheint, soist sie doch keineswegs etwas neues; wenn wir sie zum Princip er-heben, so regeln wir damit nur einen allgemeinen Gebrauch in ganzbestimmter, dem korrekten Ausdruck dienender Weise. Der fehlerhaftedilettantische Gebrauch, der aber in den anschaulichen Zeichen derNotenschrift seine Erklärung und Entschuldigung findet, ist der, daßdie durch gemeinsame Querstriche oder übergesetzte Bögen zusammen-gezogenen Noten auch in der Exekution fester an einander geschlossenwerden, d. h. daß einmal wie allemal getheilt wird, wie beim voll-taktigen Doppeltaktmotiv getheilt werden muß, nämlich:

Man ist daher in neuerer Zeit vielfach dazu übergegangen, dieQuerstriche nicht im Hinblick aus die Taktstriche, sondern korrekterim Hinblick auf die Taktmotive zu wählen, entweder in der Formwie ich sie hier gegeben oder gar mit durchgehenden Querstrichen:

Besonders Schumann hat in dieser Weise vielfach für die weitereVervollkommnung der Notenschrift experimentirt. Allein so wün-schenswerth und bedingungslos acceptabel alles sein muß, was dieNotenschrift anschaulicher macht, so ist doch diese Art der Zusam-menziehung durch Querstriche nicht unbedingt zu empfehlen, weil siesich nicht mit einer etwa vorhandenen Bewegung in längeren Noten-werthen in Einklang befindet:

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also z. B. auch beim doppelt-auftaktigen:

statt:

-F-B-B'»-

»-»-B-F-»1