Der Ausdruck in der Musik.
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Oresoeiiäo oder Dimiiruenäo zu setzen. Das Zerhacken tonleiter-artiger Sechzehntelgänge in einzelne Viertel durch Hervorheben derAnfangsnote jedes Viertels ist ja ein bekannter Fehler der Anfängerund schlechten Dilettanten; der entwickeltere Musiker schattirt längstdurch, ohne sich um die nachhinkende Theorie Kopfschmerzen zumachen. Es handelt sich also bei meiner neuen Aufstellung wenigerum eine Reform der Praxis als um einen Fortschritt der theoreti-schen Erkenntnis. —
Es giebt drei Arten von Taktmotiven, nämlich solche, bei denendie erste Note den dynamischen Schwerpunkt, den Gipfelpunkt derTonstärke bildet und die ich an betonte nennen will; ferner solche,bei denen die dynamische Hauptnote eine mittlere ist, und die ichinbetonte nennen will und endlich solche, deren dynamische Hauptnotedie Schlußnote ist, die ich ab betonte nennen will (wir haben nämlichbisher keine Bezeichnungen für diese Begriffe). Der Taktstrich un-serer Notenschrift steht regelmäßig vor der dynamischen Hauptnotedes metrischen Motivs; alle anbetonten (am Anfang stärksten) Takt-motive erscheinen daher durch zwei Taktstriche eingeschlossen, wäh-rend alle inbetonten (in der Mitte stärksten) und abbetonten (amEnde stärksten) Motive vom Taktstrich durchschnitten werden.
Zweitheilige Taktmotive sind nur in zwei Formen möglich,nämlich:
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Die Geiger, Sänger und Bläser werden ohne weiteres mit dieserdynamischen Schattirung zufrieden sein; denn der Vortrag:
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welcher der alten Erklärung der Taktaccentuirung entsprechen würde,dürfte ihnen doch als etwas stark in Widerspruch gegen ihre Praxisstehend erscheinen. Nur der Klavierspieler könnte Einwendungenmachen; denn da dem Klavier das Oroscoircko des einzelnen Tonesversagt ist, so muß es seinerseits das Orssooiräo durch schwach —stark und das vöm-esoenclo durch stark — schwach ersetzen. Alleinauch der Klavierspieler wird im weitern Verfolg meiner Aufstellungseine Zustimmung nicht versagen.