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gangs- und einleitungsphrasen Dietrichs gibt er ebenfalls getreulichwieder; nur nach 664 läßt er diejenige weg, durch welche jener sieh denÜbergang vom bericht über die gebürt der heiligen zur beschreibungihres lebens und wesens bahnt. Dagegen hat er 1—70 zu demganzen werke und 9523—43 zu seinem anhange von den wundernan Elisabethens grab und ihrer translation eigene einleitungen ver-faßt. Aus der letzteren scheint hervor zu gehn, daß er seine be-arbeitung ursprünglich nach dem amen im VI capitel des VIII buchesseiner Vorlage geschlossen hatte. Vielleicht lag ihm eine handsckriftvor, die nicht weiter reichte, und kam erst später das vollständigewerk in seinen besitz; denn daß dieses selbst ursprünglich mit jenemamen geschlossen hätte ist nicht wahrscheinlich, sonst hätte derrhetorisch geschulte Verfasser nicht so trocken mit Die post hancsepulturam proxima wieder angehoben. Doch strebt der dichter indiesem anhaug sichtlich nach kürze; er kürzt an der aufzählung dergebrechen, die auf anrufung der heiligen gehoben wurden, und tutdie schlußphrascn des VI und XI capitels sehr rasch ab, bei ersterenauch die Verheißung eines ausführlicheren Werkes über die wunderund die abschließende doxologie übergehend, die man als einenzweiten, durch eine abermalige fortsetzung aufgehobenen SchlußDietrichs ansehen könnte.
Eino absichtliche änderung des sinnes der Vorlage erlaubt sichder dichter 321 ff. bezüglich der rolle, die Hermann bei dem kron-streite Philipps und Ottos spielte. Man vergleiche was Dietrich demBertold nachschreibt: qui prtefatos imperatores nunc istum nunc il-lum promovens ac provocans alternatim exacerbavit et contra se inproelium concitavit. Der dichter mochte nichts nachteiliges vonHermann sagen und griff ihm dafür ein lob aus der luft. Öfterkommen misVerständnisse und ungenauigkeiten vor, welche den sinnbeeinträchtigen oder den Zusammenhang stören. Elisabeth pflegtesich nach einem Wochenbette ganz in der weise einer armen frauaussegnen zu lassen, portans iufantulum propriis ulneis, super altaresistens eum cum candela; hier versteht der dichter nicht daß siedie kerze opfert und sagt bedeutungslos da bi ein kerze brante 2239.Von dem hause in Eisenach, in das Elisabeth eiugewiesen wurde,heißt es zur erklärung ihrer schlechten Unterkunft 4961 ff., daß diekammern in ihm eng und kurz gewesen seien; Dietrich gibt dagegenzu verstehn, daß man die fürstin aus boskeit trotz der geräumigkeit