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Elisabeth ei lät uns mezzen welch unser lenger muge sin 738 f.finden sieh dort genau so wieder: mensuremus nos que nostrum sitlongior, während Dietrich sich mit der Wendung paribus in staturase reeommensurans begnügt.
Es wäre nicht des erforderlichen raumes wert, wollte ich durchbeispiele anschaulich machen wie der dichter den knappen lateini-schen ausdruck seines gewährsmanues bald mehr, bald weniger insbreite malt. Ich will aber, weil es zu seiner Charakteristik dient,in einigen andern beziehungen zeigen, wie er mit seiner quelle um-gegangen ist.
Es ist eine wolbedachte Umstellung, wenn 553—70 der auftragder königin an Hermann, der bei Dietrich in die beschreibung dermitgift eingefügt ist, erst nach deren Schluß berichtet wird; oderwenn Hermanns tod, den Dietrich nur in chronologischem Zusammen-hänge beibringt, 998 f. in causalem Zusammenhang mit ElisabethsVerfolgungen durch die hofleute steht; während andere male diegute Ordnung der quelle bei der deutschen bearbeitung in Unordnungverwandelt worden ist. So bei der erzählung von den verbotenenspeisen 1715—1857. So wenn Dietrich sein werk damit anfängt,dass er die lebenszeit Hermanns nach der doppelwahl und demkronstreite Philipps und Ottos bestimmt, und der dichter diese Zeit-bestimmung 307 —24 seltsamerweise zwischen die Weissagung Clin-sors und die gebürt der Elisabeth einzuschieben beliebt. Die übelsteVerwirrung entstand aber daraus, daß er sich nicht an Dietrichserzählung hielt, wonach Elisabeth noch als Säugling mit Ludwigverlobt, aber als vierjähriges kind erst abgeholt wurde, sonderngleich nachdem er ihre gebürt berichtet hat, 340 ff. die brautwer-bung und die abholung durch ein und dieselbe gesantschaft aus-richten läßt, auch 510 f. das kind ausdrücklich als Säugling dar-stellt, während ihn doch seine gewissenhaftigkeit nötigt, 631 ff. nach-zutragen , daß es vier jakre alt gewesen sei, als man es aus Ungernbrachte.
Von den der erzählung eingestreuten betrachtungen ist nur einedes dichters zutat 985—95. Die in der quelle vorkommenden den pre-diger kennzeichnenden apostrojrhen der zuhörer werden nicht nur desbreiteren wiedergegeben, sondern vermehrt: 665. 1858 kommen sieauf reclmung des dichters; 996 leitet er sogar die nachricht vonHermanns todu mit der aufforderuug ein ihn zu beklagen. Die über-