W Leben des Ettgellattdets
ihm meine Dienste so großmüthig angeboten, auch Ewohl gesinnet wäre eben dergleichen an einer Person Mzu thun, die er mir nennen wolle, und deren Bestes er Mgar sehr zu Herhen nähme. Ich antwortete ihm auf-richtig, daß ich wider mein Gewissen reden würde,wenn ich sagte, daß ich bereit wäre für einen anderneben so viel zu thun als für ihn, gegen den ich eine gross- Mse Ehrerbietung benebst einer vollkommencnHochach- A->tung bey mir verspürte. "Jedoch,fukr ich fort,wenn" sie wollen so gut seyn und mir dieselbigc Person neu-" nen, so will ich ihnen auftichtig antworten; Mßfällt ^* ihnen alsdenn meine Antwort, so hoffe ich nichts de- ^stoweniger, sie werden deswegen keine Ungnade auf" mich werffen." Daraufsagte er mir, daß es seinen ^einigen Sohn beträffe, den ich niemahls gesehen, und «»)welcher sich in eben dem Stand wie er befände. Sel- Mbig er wäre zwar über zwey hundert Englische Meilen /Mvoniokoisk-, entfernet, er wolre aber schon Mittel ^finden, denselben kommen zu lassen, wenn ich geneigt ^wäre, ihm diese Gunst zu erweisen. M
Ich besann mich nicht einen Augenblick, sondern sagte zu z« ^ihm, daß ich es von gantzem Hertzen zufrieden wäre,und «rLaß, weit ich ihm selbst nicht zeigen tönte, wie hoch ich ihnschätzte, so würde es mir sehr lieb seyn, wenn ich ihm in derPerson seines Sohns einige Merckmahle davon geben tön,
1?. Den andern Tag schickte er Leute fort, den jungen Pri'wHeu abzuhohlen / und selbiger kam drey Wochen drauf an, j ^riii brachte sechs Pferde mit,welche mit dem kostbarsten Peltz>Merck, dessen Werth sich gar hoch belieff, beladen waren. , ^ ^.
Seine Knechte führten diePferde in die Stadt,und liessenihren jungen Herrn unweit darvon bleiben, in der Nacht ^aber kam er unbekannter Weise in mein Hauß/ und sein Ba- ^
ter brachte ihn zu mir. Noch selbigen Augenblick nahmen ' WWir wegen unserer Reyse völlige Abrede, und richteten die
henöthigttil Vorbereitungen dazu gebührend ein. ^