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Leben des Engellanders
Wetter zu schützen und die Freyheit sieh soViel Bewegung zu machen als zu Erhaltungder Gesundheit nöthig, alles dasfenrge ist,was die Melk zu dem wahren Wohlseyn destNenscben beytragenkan. Ich gestehe, daß-ie Hoheit,das Ansehen, der Reichthum,unddie Wollüste, so sie uns verschafft, und daranich vor diesem meinen guten Antheil gehabt,uns mit tausend Annehmlichkeiten über-schütten können; allein auf einer andernSeite thun alle diese Lust - (Quellen, bey un-sern fchl m ten Gemüths - Neigungen, eineentsetzliche würckung. Sie machen, so zusagen, unsern Ehrgeitz, unsern Hochmuth,unsern Geldgeiy, und unsere fleischliche Be-gierde fruchtbar. Diese Beschaffenheitenunsers Heryens, weiche an sich selbst sünd-lich, halten den Saamen aller andern Misse-thaten in sich. Selbige haben nicht die ge-ringste Gemeinschafft mir den Gaben, so denMenschen weise machen, noch auch mit denTugenden, aus welchen das Renn-Zeicheneines Christen bestehet. Indem ich nun al-les dieses äußerlichen Wohlseyns, welchesso viel Laster hervorbringt, aniyo beraubet,und von dessen falschen Schein entfernetlebe,so sehe ick dasselbe nur aufseiner finsternund dunckeln Seite an: ich finde darannichts als häßliche Gestalt, und bitt völligüberzeuget, daß die Tugend allein denMensehen wahrhaffrig klug, groß, und reichmacht, und daß diese allein denselbigen zur
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