4L4 ^eben des Ettgelländers
AlsdieArtvonNacketen,die wir in die Hüttege- Wworffen, solche mit Rauch dergestalt angefüllt hatte/ >daß die armen unglücklichen Menschen beynahe da- >von erstickt waren, so warffen wir noch eine von einer Igantz andern Art hinein, welche alles helle wie ein Licht Wmachte; wir folgten sechiger nach, und fanden da nur Ivier Personen, zwey Männer, wie wir glaubten, und Dso viel Weiber, welche allem Ansehen nach mit den DVorbereitungen zu einem ihrer teuffelischm Opffer Dzu thun gehabt hatten. Sie schienen uns tödtlich er- «schrocken: siezitterten wie Espen-Laub,und derRauchhatte sie dergestalt dumm gemacht, daß sie nicht dasgeringste Wort zu sprechen im Stande waren.
Wir nahmen und banden sie wie die andern mitstwenig Lermen als es möglich war,undeileken sie ausder Hütte zu bringen, weil wir selbst diesen dicken undstinckenden Rauch nicht länger crdulten komm; miteinem Wort wir legten sie zu ihren Cameraden votihren Abgott, und darauf griffen wir alsofort dasMerck am Das erste, was wir thäten war, daß wirden Götzen und feine prächtige Kleidung mit einer gu-ten Hu-mittät Hartz,und mit Schwefel-vcrmischtenUnschlit bestrjchen, nach diesem füllten wir dessen Ra-chen, Augen und Ohren mit Stück-Pulver, machtenihm Racketen^ seine Mühe, und bedeckten ihn, st zusagen, über unh über mit Feuerwerck. Um auch un- Wser Vorhaben noch leichter zu machen, erinnerte sich Dmein Knecht, daß er bey dem Gezelt einen grosser >Haussen Heu undStroh gesehen, daher gieng er mi! Wdem Schottischen Kauffmann dahin, und brachten Nbeyderseits so viel davon als ihnen möglich war. Als ^nun solcher gestalt alles in Bereitschafft stand, banden
wir