4 sr Leben desEugelländers
ich anfänglich vor drey Fleischer angesehenchmenMworden: wir hörten da funff oder sechs Personen '-mit einander reden; daraus urtheilten wir/ daß,wennwir Feuer an diese hölherne Gottheit legten, es nichtfehlen dürffte, man würde auf uns zu kauften deren ^Zerstörung zu hindern / welches uns in äusserste Ver- ^wirrung setzen könte. Einmahl beschlossen wir solches ^Bild wegzutragen und anderwärts zu verbrennen, B-allein da wir anfangen wollen, dasselbe anzugreiffen, ^befanden wir es so gar schwer, daß wir allerdings ge- ^nöthigt wurden, auf ein ander Mittel zu dencken. >Der L3pic3me k.ick3räLon war der Meynung, wir Äsotten die Hütte mit Feuer anstecken, und die Tar-tarn umbringen nachdem sie heraus giengen,allein ich LZwilligte darein nicht, sondern war der Meynung, MLaß wir niemand todten müstcn, wenn wir es könten Ltzüberhoben seyn. Wohlan, sprach darauf der :iMSchottische Kauffmann, ich will euch sagen,was chzu thun ist, wir wollen uns bemühen selbige WnZefangen zu nehmen, ihnen die Hände auf «Iden Rücken zu binden, und ste zu zwingen, ^ißdaß ste bey der Zerstörung ihres schändlichen e-tzAbgotts Zuschauer abgeben müßen. ZuM ^tem Glück hatten wir noch einen ziemlichen Theilvon eben dem Strick, dessen wir uns das Feuerwerk Atzdamit zusammen zubinden bedienet hatten, welches ^uns denn zu dem Entschluß brachte, die Leute in der H,Hürte alsofort, mit so wenig Lerm, als ermöglich wn-re, anzufallen. Den Anfang machten wir dabey, ^daß wir an die Thür pochten, welches uns eben so M ützjriech, wie wir gehofft hatten: Denncincrvon ihren ^Priestern kam und machte auf, denselben packten wer ^