Z 96 Leben des Engelländers
gen Tage-Reisen, so wir durch die letzte Wüste zurück ügelegt, lahm geworden waren.
Diese Verzögerung gab mir Zeit meinen Anschlag , Lin vollbringen: ich offenbarte solchen dem Schvtti- 2schin Kauffmann von Moscau, welcher mir überzeu- Hgende Proben seines tapffern Muths gegeben hatte. ^Nachdem ich ihm nun berichtet, was ich gesehen, und Mmit was für Zorn ich eine so abscheuliche Würckung ,der Verderbmß, darein die menschliche Natur Versal- Ulen könte, betrachtet hätte, sagte ich zu ihm, daß, wenn ^ich nur vier oder fünff beherhte und wohlbewehrtr VMänner antreffen könte, ich Vorhabens wäre diesen ^greulichen Götzen zu zerstören, und dadurch seinen An- ^betern klärlich zuzeigen, daß, indem er untüchtig wäre Esich selbst zu schützen, es selbigem unmöglich fiele den-jenigen, so ihr Gebet zu ihm richteten, and sich dessen MSchuh durch ihre Opffer zuwege bringen wollen, den Bgeringsten Beystand zu leisten. D
Er lachte mich aus und sagte zu mir, daß mein G-fer wohl einen guten Grund haben könte, ich dürfftt Waber vernünfftiger Weise nicht die geringste Fruchi AMdavon erwamn, auch vermöchte er meinen Zwcckgar Mnicht zu begreiffen. " Mein Zweck,antwortete ich Ä^ ihm, ist die Ehre GOttes zu rächen, welcher, so zu «!„>" sagen,durch diesen höllischen Götzen-Dienst Gewalt G"angethan wird. Allem, versatzteer, wie wolletihr dadurch die Ehre der Gottheit räche«, ^wenn diese unseeligeMenschen euer Absehe« ^nicht begreiffen können, und ihr dabey nichtim Stande seyd ihnen solche, weil ihr derenSprache nicht verstehet, genugsrm zu erkla-ren; und wenn ihr auch gleich fähig wäret
ihnen