Z^o Lebett desEtt^ellätt-ers ^
an den Canal, so zwischen Franckreich und Groß- ÄBrittannicn ist. Gegen Süden lag das Persische ^und Indianische Meer weiter als fünfftausend M- ^ ,ten von uns, und gegen Norden waren es deren wohl ^acht hundert biß an das Eiß-Meer. Wenn man ^einigen Oe-o^i-zpki? dißfalls Glauben beymessenM, ^so giebt es auf der Rord-Ost-Scite kein Meer, fon-Lern dieses veste Land erstreckt sich biß in America; ch"jedoch glaube ich, daß ich irn Stande bin, durch kräff- Dtige Ursachen darzuchun, daß es ihrer Meynung an ^Wahrscheinligkeit fehlet.
Als wir das Moscowitische Reich betreten, so hat-- ^ten wir, vor Ankunfft in eine Stadt von Wichtig- -Mkeit, nur eine eintzige Anmerckung zu machen: nehm- Msich daß alle Ströme, die nach Osten lausten, sich in Heiden grossen Fluß jsmour, oder Osmour ergießen, wel-cher, seinem natürlichen Lauff nach, seine Wasser in ÄrLas Orientalische Meer oder in den Chinesischen KOce-M führen muß. Man schwatzt uns vor, daß Wder Mund dieses entsetzlichen Flusses durch eine Art W»von Rohr, von einer erschröcklichen Grösft, so drey MS6)uhe dick, und mehr als zwantzig hoch, verstopft Mwird. Um aber hiervon meine Meynung steh zu ^sagen, so glaube ich, daß es ein Mährlein ist, so mm» «lijzur Lust erfunden hat. Die Schifffahrt nach selbst M«Her Seiteist schlechterdings unnütz, weil es da nichtdie geringste Handlung giebt: das gantze Land, ^durch welches d ieser Strom fleußt, wird von Tartambewohnt, welche sich auf nichts anders als auf dieViehzucht legen: verfolglich stehet nicht zu vernEchen,daßder bloseVorwitz jemahls eine Person be- ^weget habe/ diesen Fluß hinab zu fahren, oder durch ^