Zro Leben des Ettgelländers
Das war aber noch nicht genung dreyßig »der vier-zig Mann zurückzutreiben, welche in geschwinder Eilm die Pinasse sprangen, wo sie keine Gefahr vermuthe-ten,und wo nur fünffMann selbige zu vertheidigen wa-ren. Allein einer von den allerpoßierlichsten Zufällenbrachte uns einen völligen Sieg zuwege.
Indem sich unser Zimmermann fertig machte dasäusserste von dem Schiff zu schmieren und zu pichen,halte er alleweile in die Pinasse zwey Kessel, einen vollsiedend Pech, und den andern voll Hartz, Unschlit,Oel, und dergleichen Materien hinab gelassen.
Des Zimmermanns Handlanger hatte noch in sei-ner Hand einen grossen eisernen Löffel, mit welchem erden andern diesen heissenSaftt zureichte, und wie erzween von unsern Lvckwckinesern auffdcr Seite, woer stund hineinkommen sahe, so besalbte er sie dergestaltmit einem Löffel voll daß sie gezwungen wurden in dasWasser zu springen, dabey sie wie r. Ochsen brüllten.
Es ist gar rcchc, Hannß, rieff darauff der Zim-mermann, sie befinden die Suppe gut, gieb ih-nen noch eine Igelte voll : Zu gleicher Zeit liess erMit einem von den Lappen, welche man an einen Stockbindet die Schiffe zu waschen, nach selbiger Seite, undwie wer ihn in das Pcch getunckt hatte, sprühte er ei-ne so grosse Menge darvon auff diese Diebe, da in«dessen Hanß mit seinem Löffel so freygebig gegen ftwar, daß sich in den drey feindlichen Barquen keineintziger Mann befand , der nicht elendiglich ge-brannt war. Die Würckung hiervon war uinso viel grösser und geschwinder, weil diese Sehe!'men schier ganh nackend waren, und ich kau sagen,daß ich in meinem Leben kein entsetzlicher Geschrey