2s6 Leben des Engelländers ^
Pflanßer, der vermeynte Ketzer, alles, was züdergleH ^chm Pflanßungen gehöret, vollkommen verstünde ^Das wichtigste, so ich meinen Unterthanen schickte,be^ ^stund in drey melckenden Kühen, fünff Kälbern, zwey ^und zwantzig Schweinen, drey trächtigen Sauen .zwo Stuten, und einem Hengst. ^ ^
Um auch meinen Spaniern einen Gefallene er- ^weisen, so schickte ich ihnen überdiß drey Portugiesi- ^scheWeiber, mit Bitte selbigen MännerzugebeN,und auf gelindeArt mit ihnen um zugehen. Jchhät-teihnen noch deren eine grössere Zahl zuwenden kön-- ^nen, allein ich wüste, daß mein verfolgter Portugiese ^zwey Töchter bey sich hatte, und daß nur fünff Spa» ^nier imStande waren sich zu verheyrathen, weil die ^andern schon Weiber in ihrem Vaterland hatten. ^
Diese ganhe Ladung kam in gutem Zustand in mei- ?ner Insul an, und man wird ohne Mühe glauben,daß ^solche allda mit Vergnügen von meinen Unterthanen ^angenommen worden: Dieselben befanden sich mit ^diesem Zuwachs nunmehro sechzig biß siebenzig an der ^Zahl, ohne die kleinen Kinder, deren eine grosse Men-' ^ge da war, wie ich nachgehends bey meiner Zurücke ^kunfft von meinen Reisen, durch Briefe, welche ich ü- ^ber Portugal! zu Londen empsieng, erfahren habe. ! ?
Von meiner Insul ist mir anietzo kein Wort mehr «zu sagen übrig, und wer das rückständige von meinen Aaufgezeichneten Geschichten lesen wird, thut sehr wohl/ 7°wenn er nicht mehr daran gcdencket, und nur auffdie ^Thorheiten eines alten Mannes mit Fleiß Achtunggiebt, welcher weder durch sein eigenes, noch durch an-, Pderer Leute Unglück klüger geworden; eines altenschwachen und unvermögenden, sage ich, dessen Ge> m
muths^ lli