24» Leben des Engelländers
sie, welche aus meinem leeren Magen aufstiH ^gen, zum höchsten beschweret ward. Dabe- ^fahl ich meine SeeleGOtt, und wünschte sehr ^daß jemand meine Schmeryen verkükyen, und ^mich in das Meer werffen möchte. B
Diese gange Zeit über lag meine Frau bey ^mir, wie eine Person, die gleich sierben will,ab ^lein sie ertrug ihr Elend mit grösstem Much ö«und Gedult als ich, und in diesem Zustand gabsie ihren letzten Listen Brodr ihrem Sohn,der psolchen nicht eher als nach wiederhohlren Be«fehl seiner Mutter annehmen wolte, und ichbinversichert,daß ihm diese, wenige Speis« darLeben erhalten hat. >i^
Gegen Morgen schlieff ich wieder ein, und «als meinSchlaff vorbey war, empfand ich eine tzriungemeine Begierde zu weinenbeymir, auf ««welche ein ander hesfriger Anstoß vom Hungerfolgere. Ich stand gany rasend auf, und wenn dich rn dem erbärmlichste Zustand,den man sich «ndnur einbilden kan, meine Frau todt gefunden >vidhätte, so glaube ich sehr,ich hätte ein Gtückv-n Vihrem Fletsch mit eben so großem Hvpeur ge> «lc!gesstn,alswennes sonst von einem Thier, s» stunszur Nahrung gewiedmer, gewesen wäre.Zwey oder dreymahl wolte ich ein Stück ausmeinem eigenen Armen reisstn, und wie ich darBecken sahe, darein ich den Tag zuvor gebluretharte, so fiel ick drüber, und schlang das Blut tzjmit so grösste Eilfertigkeit hinunter, als wennich befürchtet härte, man möchte mir es ausden Händen reisten. .
Doch l