Aobmlon Ouloe.
ben euch gleichfalls zu dancken, als dem i enL-
gem welchem ich nechst dem Himmel mein Le,
^ den schuldig bin.
^ Es war mir äusserst leid, daß ich ihn gestohrt haste,
^ dahero ließ ich ihn nicht allein in Ruhe, sondern ich^ hielt auch dieandern ab, ihn in seiner Andacht zubeun-M ruhigen. Nachdem eraber einige Minuten in dieserkoümr geblieben, so kam er zu mir, unddanckte mir'-?! griff eine freundliche und zugleich ernsthaffte Art mit^ Thränenden Augen, daß ich hätte wollen ein Jnstru-rra Mnt in GÖttes Hand seyn, ihm und so vielen andern^ elenden Personen das Leben zu retten. Ich gab ihmzur Antwort, daß es mir hertzlich lieb Schare, daß ich^ ihm Gelegenheit gegeben seine Erkenntlichkeit gegenGOtt zubrzeuge«, und bäte ihn also, daß er seine^ Dancksagungen an den allein richten möchte. Daß ich- ^ nichts anders gethan hatte, als was die Vernunfft undhie Leutseligkeit allen Menschen eingeben solle, unddaß ich mich schuldig achtete meines Orts GOtt zudancken, daß er mich so sehr liebte sich meiner zu bedien^ neu so viele Creaturen, die nach seinem Ebenbild er-schaffen , zu erhalten.
Nach dieser Unterredung wandte dieser redliche^ Mann alle feine Bemühungen an, die Gemüths-Nei-^ Wgen seiner Lands-Leute zustillen, durch Vermah-^ langen,Bitten,vernünfftigeVorstellnngen,kurtz,durchalles, was beqvem war, sie zu bewegen, ihre Freude in7^ die Gräntzen der gesunden Vernunfft einzuschließen.^ Mit einigen gelang es ihm ziemlich wohl, die meisten^ wer waren ihrer nicht mächtig genung, sich diese Leh-^ enzuNutz zu machen.
Diese besondere Umstände habe ich deswegen auff-«7 zeich-