Leben des ErrgMndeks
genweiß ich sehr wohl, daß mich meine EinbildungKraffr zur selben Zeit dermasstn am Narren-Seilherum führte, und mich so sehr ausser mir selber brach-te, daß ich zuweilen gedachte ich wäre warhasstig vocmeinem Schloß, mit allen meinen Bevestigungs-AZercken umgeben,und sähe ganh genau meinen Spq.nier, Freyrags Vate^ und die ieichtfertigenEngellän.der, so ich in meinen Gütern gelassen hatte. Ich sageNoch mehr, ich redete offt mit diesen eingebildetenPe^Lnen, und ob ich gleich wachte^ so sahe ich sie doch nichtänderst an als Leute, welche würckitch vor meinen Au-genstunden. Dieser eitele Wahn gieng vielmahls»weit, daß mich solche errichtete Bilder in warhaffugesErschrecken /atzten. Emsmahls hatte ich einen Traum,in welchem mir der Spanier und der alteWldeeineso besondere und lebhaffte Nachricht von vielen Ver-rathereyen der drey aufrührischen Engelländer gaben,daß es die allcrerstaunlichsteSache von der Welt war.Selbige erzehlten mir, daß diese Meineydige sich vor-genommen alle Spanier nieder;« machen,, und daß sieallen ihren Vorrath verbrannt hätten, damit sie möch-ten Hungers sterben. Dieses, waren nun Sachendavon ich niemahls reden hören, und die keinen sachli-chen Grund hatten; Jedoch aber konte ich, weil ichdiesem Traum Glauben beymaß, mich nicht enthaltensolche vor gäntzlich wahr zu halten, biß daß ich des Ge-gentheils völlig überzeuget wäre. Zu gleicher Zeithakte mich auch geträumet, daß mir der Spanier Be-schuldigungen dergestalt zu Herßen gegangen, daß ichvorgedachte Bäsewichter zur Rede sichte, und solche al-le drey zum Strang verurtheilte! Man wird an sei«krem Ort sehen was an diesem Gesicht wachasstiges zu
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