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2 (1777) M - Z
Entstehung
Seite
767
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Wunderthaten. 767

Und er giebt die Ursache davon: Our, inquiunt, nunc iUa miracula, WX prseäicatis fsÄgeüe, nonstunt?

kollem quiciem äicere, nscellaria priu8 fuifte, ^uam crecieret muncius,'koc, ut crecieret munclux,,.

Der Gsttesgelehrte.

Ich glaube, Sie werden über die Antwort, die ich Jh<nen geben soll, recht erstaunen : Sie werden dadurch sehen,wie weit der Betrug und die Umreue gehen könne. Derheilige Augustin saget nicht allein nicht, was man ihn hiersagen läßt; sondern er saget gerade den Gegensaß. Imsiebenten Kapitel des zwey und zwanzigsten Buches seinerStadt Gottes beweist er die Göttlichkeit der Religion durchdie Wunderthaten Jesu Christi, der Apostel, und der Mär,tyrer, die bey ihrer Stiftung geschehen sind; und im folgen,den Kapitel ist er Vorhabens, die Frage zu beantworten,welche die Heyden, die Mißlinge, die Ungläubigen öftersmachten, wenn man ihnen Wunderthaten anzog. ZumAnfänge dieses Kapitels steht eben der Text, dm Sie angerführet haben : Aber warum sieht man heut zu Tage jene Wunderthaten nicht mehr, die man, wie es heißt, vor, malS gesehen hat? sagen die Ungläubigen. Ich könnte zwar antworten, daß Sie norhwendig gewesen seyn, ehe die Welt den Glauben angenommen hakte, damit sie da, Lurch bewogen werden möchte, denselben anzunehmrn.Und nach diesen Worten, die er gleichsam im Vorbeygehmsaget, seßet er bey. Laß die nämliche Gewalt in der Kircheimmer noch bestehe, und daß noch heut zu Tage, im NamenJesu Christi, oder durch die Kraft der Sacramente, oderdurch die Fürbitte der Märtyrer, Wunder geschehen. MmctiLm nunc liunt miracula in nomine ejus, live per