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2 (1777) M - Z
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761
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Wuriderthaten. 761

-er Religion war, scheint ihre Wahrheit zu bestätigen undvorauszuseßen.

Endlich sollen sie erkennen, daß ein jeder Mensch, derein Bißchen Scham und Ehre hat, sich nicht werde entbre,chen können zu sagen, die Vergleichung, die man zwischenden Wundern des Heydenthnms und des Christenthums anzu,stellen sich vermißt, sey eben so unanständig, als gottlos. JeneWunderrhaten des Heydenthums sind in fabelhaften Zeitengeschehen: Niemand hat sie gesehen; Niemand Hat sie ge,glaubet; sie treten bald der Vernunft, und bald der Anstän,digkeit zu nahe. Die gelehrten Schußschriften der Väterzeigen klar, wie lächerlich sie seyn; und Cicero antwortet,in seinem zweyten Buche von der Wahrsagung, seinem Bru,der D-uintus, der einige davon angezogen hatte: Nil äe-bet elle in ?tiilolopkia commentitiis ikbeilis loci.Also, mein Herr! denken die Christen von denWunderthaten.

Der Philosoph.

Ich kann nicht verneinen, daß diese Denkensart ganzrichtig sey. Gleichwohl giebt es unter den Wunderthaten,welche Sie für die bewährtesten und standbarsten halten,einige, die noch viele Schwierigkeiten leiden. Es mögen wohl, saget Ihnen der Gegner, Augenzeugen geschrie. ben haben, daß sie dortmals, da der Bischof von Smirna, der heilige Polykarp, lebendig verbrannt zu werden verur, theikr, und in das Feuer geworfen worden war, eine Stim, me vom Himmel gehöret haben, welche ausrief: Sey gu» tes Muchs, Polykarp! zeige, daß du ein Held bist! daß alsdann die Flammen am Holzstoße sich von seinem Leibe entfernet, und ein Zeltdach von Feuer über seinemBbb 5 Haupte

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