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Wunderthaten. 75 z
an! mit welcher Majestät läßt er ihn nicht reden ! mit wel,cher Gewißheit saget er nicht allezeit die Wunderthaten vor,die er wirken will.
Der Philosoph.
Alles, was Sie mir da gesaget haben, zündet mir dasHelleste Licht an. Ich sehe nun, ungeachtet aller Bemü,Hungen des Herrn Rousseau, weder Zweifel, noch Beschwer«niß, noch Ungewißheit mehr. Ich erkenne ißt, und getrauemich, jedem kennbar zu machen, wie verfänglich und trüglichseine Vernunftschlüsse seyn.
Der Gottesgelehrte.
Es wäre recht sonderbar, wenn Sie aus einem Wider,sacher ein Vertheidiger würden. Was . werden Sie dannvon jenem ersten Einwurfe des Rousseau sagen: Das gleicheAnsehen (der Schrift), welches von den wunderthatenzeuget, bezeuget auch die Zaubereyen ?
Der Philosoph.
Ich werde sagen, daß dieses wahr sey. Aber sie bezeu-get jene, als göttliche Werke, und diese, als zaubrische Hand,lungrn.
Der Gottesgelehrte.
Ihre Antwort ist deutlich, kurz, und gut gegründet.Denn eben dieselbe Schrift, welche uns berichtet, daß Mosesjedesmal, da er ein neues Wunder vorsaget, allezeit im Na,men Gottes sprach; eben dieselbe Schrift saget uns auch,daß die Zauberer, als sie ihn nachahinten, zu den Beschwö-rungen , das ist, zum Teufel ihre Zuflucht nahmen, kece-runt per iuLantstiones LZyptiscas limiliter. *
Aber,
* 2. B. Moses. VH.
II, Band. Bbb
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