752 Wunderthaten.
rmd seine Weissagungen und Drohungen hatten allezeit ihre s»Wirkung. Er war wechselsweise die Geißel der Aegyptier ch"und ihre Zuflucht, ihr Verderber und ihr Erretter, nach ßjener herrlichen Verheißung, die ihm der Herr gerhan hatte r* Sieh! ich setze dich zum Gotte pharaons, und Aaronwird dein Priester und dein Prophet seyn. Aegypten ^wurde durch zehn gräuliche Plagen verheeret, und der gon» ^lose König kam, zur Strafe seiner hartsinnigen Gottlosigkeit, ^
bald selbst ums Leben. Also schien die göttliche Gewalt ^
Hervor, womit Moses bekleidet war. ^
Und wo lief alle Kunst der Zauberer hinaus, die ihmPharao entgegensetzte? Auf eine schwache Nachahmungdreyer Wunderthaten vom Moses; eine Nachahmung, die ^man leicht begreifen und erklären kann. Aber i. konnten ^eben diese Zauberer keine Wunderthat des Moses verhin, A«dern. 2. Sie konnten nicht dagegen ihre Macht über dieHebräer ausüben, wie es Moses über die Aegyptier lhat.z. Unerachtet aller ihrer Bemühungen wurden sie, nach derdritten Plage, von ihren Teufeln nicht mehr erhöret, und siewaren gezwungen, die Hand Gottes zu erkennen. 4. ** Sie ^konnten die schmerzhaften Geschwüre, wodurch sie mit ihrerganzen Nation geplaget wurden, von sich selber nicht abwen-den; und von derselben Zeit an zogen sie sich zurück, undwägeten es nicht mehr, vor dem Manne Gottes zu erschei, ^
neu. 5. Wann es darauf ankam, die Strafen und Plagen ^
aufhören zu lassen, wendete sich der König und die Aegyptier ^niemals zu den Zauberern, sondern allezeit zum Moses, und ^zum Gotte des Moses, damit sie aufhören möchten. Au- ^ßerdem, mit welcher Zuversicht ruft nicht Moses seinen Gott
an!
s. s. Moste, vn.
"r. B. Most-, ix.